Kritik | Helen Burns [EP] von "Flea"

Küstler:
Flea
Redaktions-Wertung:
Titel:
Helen Burns [EP]
Release:
15. März 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Gleich vorweg: Wem Flea nichts sagt, der werfe mal fix die Suchmaschine an oder lese weiter. Michael Peter Balzary, so sein bürgerlicher Name, ist nämlich Bassist der Red Hot Chili Peppers und absolut kein Kind von

Traurigkeit. Neben diversen kleinen Filmrollen (u.a. in „The Big Lebowski“ oder auch „Zurück in die Zukunft II & III“) tobt sich der Musiker gern in verschiedensten Projekten aus.

So ist er derzeit Mitglied der Art-Rock-Supergroup Atoms For Peace um Radiohead-Sänger Thom Yorke, die gerade ihr erstes Album veröffentlicht hat. Und bringt so ganz nebenbei auch seine erste eigene Solo-EP namens „Helen Burns“ auf den Markt. Die hat er schon 2007, also vor sechs Jahren, gemeinsam mit seinem RHCP-Kollegen Chris Warren aufgenommen und sie war ursprünglich gar nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

Dennoch haben Neugierige ab morgen die Chance, in die sechs Songs der EP reinzuhören. Die sind alle experimentell angelegt, teils sehr dramatisch, manchmal auch nur instrumental. Es finden sich Elemente aus Ambient und Jazz (besonders bei „333“ und „Pedestal of Infamy“), aber auch Electro, Prog und Indie-Pop auf der Scheibe.

Ein Highlight ist neben der ungewöhnlich harmonischen Ballade „Lovelovelove“ natürlich der Titeltrack „Helen Burns“, der ausnahmsweise nicht nur von Flea, sondern auch von Patti Smith geschrieben wurde. Sie lieh der Nummer um eine Figur aus dem Brontë Roman „Jane Eyre“ auch ihre Stimme. Außer ihr sind als Gastmusiker noch Jack Irons und Chad Smith vertreten.

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