Kritik | Didn’t It Rain von „Hugh Laurie“

Küstler:
Hugh Laurie
Redaktions-Wertung:
Titel:
Didn’t It Rain
Release:
10. Mai 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Hugh Laurie kennen viele eigentlich nur in seiner Rolle als wenig umgänglicher Dr. House. Dabei hat der Engländer neben der Schauspielerei und Schriftstellerei auch noch ein ganz anderes Talent: die Musik. Bereits 2011 konnte er mit seinem Debüt-Albums „Let Them Talk“, auf dem er traditionelle Werke aus der Welt des New Orleans Blues neu aufleben ließ, punkten. Nun legt er mit „Didn’t It Rain“ nach.

Hier sucht man die typischen New Orleans-Klänge allerdings vergeblich. Hugh Laurie ist deutlich tiefer in die Wurzeln der amerikanischen Musik eingedrungen. Das Album beinhaltet Lieder früher Pioniere wie W.C. Handy („St Louis. Blues”) und Jelly Roll Morton („I Hate A Man Like You“), aber auch Stücke modernerer Künstler, wie Dr. John (“Wild Honey”) und Alan Price von The Animals (“Changes”). Alles sehr, sehr entspannt und unaufgeregt, aber absolut hörenswert.

Begleitet wurde der Musiker bei seinen Aufnahmen von der Copper Bottom Band – Jay Bellerose, Kevin Breit, Vincent Henry, Greg Leisz, Robby Marshall, David Piltch und Patrick Warren mit Elizabeth Lea und Larry Goldings. Dank der Singer-Songwriterin Gaby Moreno und dem Soul-Sänger Jean McClain beinhaltet das Album auch etliche Vocal-Parts. Und noch ein Special Guest hat sich auf „Didn’t It Rain“ geschlichen: Taj Mahal. Grammy-Gewinner und Blues-Künstler. Produziert und aufgenommen wurde Hughs zweites Album im Ocean Way Studio in Los Angeles. Erneut durch Joe Henry.

Aktuell bereist Hugh Laurie den UK, im Juni 2013 ist allerdings eine Europa-Tour geplant. Mit zahlreichen Musikern, die auch auf „Didn’t It Rain“ vertreten waren. Darunter Piltch (Bass), Henry (Horn), Lea (Posaune), McLain (Gesang/Vocals) and Moreno (Gesang/Vocals), Herman Matthews (Schlagzeug) und Mark Goldenberg (Gitarre). In Deutschland wird Hugh Laurie am 7. Juni ein Konzert im Admiralspalast in Berlin spielen:

Tracklisting „Didn’t It Rain“:

1. St Louis Blues
2. Junkers Blues
3. Kiss Of Fire
4. Vicksburg Blues
5. Weed Smoker’s Dream
6. Wild Honey
7. ‘Lectric Chair
8. Evenin’
9. Didn’t It Rain
10. Careless Love
11. One For My Baby
12. A Man Like You
13. Changes

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