Kritik | The Feast von "Julia A. Noack"

Mit Bob Dylan verbindet Julia A. Noack eine ganz besondere Beziehung: Sie hat ihn einst nicht nur in einem Hotel aufgespürt, sondern durfte ihm sogar ihre Songs vorspielen. Gemeinsam haben sie „Blind Willie McTell“ gesungen, Bob stimmte ihre Gitarre und zeigte sich von ihr begeistert. Es glich einem Ritterschlag, Was soll einen da noch aus der Bahn werfen? Nichts, ganz klar.

Eine Frau wie Julia A. Noack kann eigentlich auch gar nichts falsch machen. Als stimmliche Mischung aus Cheryl Crow und Emmylou Harris bringt sie alles mit, was es braucht. Das Mädchen aus Berlin mit Gitarre ist eine Folklady. Eine, die mit ihrem neuen Album „The Feast“ nun auch an die Indieszene andockt. Und was sie darauf abliefert, klingt absolut international. Es klingt nach „Ich will raus in die Welt und gehört werden“. Und zwar nicht nur von Bob Dylan.

„The Feast“ ist für Julia der nächste Schritt. Und zwar ein großer. Sie zeigt sich experimentierfreudig und liefert auf der LP ein wahres akustisches Gelage ab. Mit Posaunen, elektronischen Störern, knisternden Perkussions, A- und E-Gitarren. Das Album schimmert und schillert vor Ideen und Einfällen. Und zwischendrin ist da die kraftvoll-markante Stimme der jungen Musikern mit den Rehaugen.

Sie ist keine Folklady mehr, sondern eine Indiepopkünstlerin. Sie hat das Korsett eines Genres abgeworfen, das ihr zu eng geworden ist. Sie hat sich neu erfunden und das hört sich wirklich ausgesprochen gut an!

JULIA A. NOACK live
präsentiert von kulturnews und Gitarre & Bass

11.09.2013 Berlin – Privatclub
(Record Release Konzert)
17.09.2013 Hamburg – Knust
21.09.2013 Magdeburg -, Moritzhof
31.10.2013 Haldern – Haldern Pop Bar
01.11.2013 Witten – Werkstadt
03.11.2013 Köln – Lichtung
04.11.2013 Aachen – Domkeller
15.11.2013 Salzburg (A), Denkmal
16.11.2013 Wien (A) – Blue Bird Festival

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