Thuggin von „Magic“

Küstler:
Magic
Redaktions-Wertung:
Titel:
Thuggin
Release:
5. August 2002
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

magic-thuggin-cd-bewertungen-deMit „Thuggin'“ veröffentlichte Magic 1999 sein 2. Album auf No Limit/TRU Records. Die Produktionen wurden unter anderem von den neuen Beats By The Pound um C-Los, Suga Bear und Penitentiary, aber auch von Ke’Noe für C-Murder’s Deadly Soundz, übernommen. Dies war jedoch nicht das einzige was sich zum Vorgänger verändert hat. Auch die Tracklist wurde auf „nur“ 19 (inkl. Intro, Skits und Outro) Titel verkürzt, es treten deutlich weniger Gäste auf und vor allem hat Magic seinen Rapstyle weiterentwickelt / verbessert, was sich mit den neuen Producern sehr geil anhört und im Gegensatz zum Vorgänger, nie langweilig wird. Den Anfang macht das von Magic allein eingespielte „That’s Me“, was auch recht geil geworden ist. Ähnlich wie bei Master P, vermisst man auf Grund der Verbesserung der Skills, die anderen Souljas nicht. Den Titel „Ice On My Wrist“ kennen die meisten wahrscheinlich als Remix auf Master P’s „Only God Can Judge Me“. Meiner Meinung nach ist dieser, auf Grund des dynamischeren Beats, auch etwas besser geworden, doch auch auf dem Original können die beiden überzeugen. Dies war allerdings nicht der einzige Track, der später zweckentfremded wurde. Auch „Wobble, Wobble“, das man eher von den 504 Boyz kennt, ist hier als Original vertreten. Dieses Mal ist jedoch die ursprüngliche Version deutlich besser geworden. Neben Magic sind auch sein Mentor C-Murder und Mac am Mic. Sie Liefern eine grandiose Performance über den richtig geilen Beat. Auch das Lied „Soldier“ kennen wir von „Goodfellas“, allerdings unter dem Namen „No Limit“. Hier ist eigentlich alles wie beim Track auf dem 504 Boyz Album, mit dem Unterschied, dass das Original etwas länger geht. Nach diesem ruhigen Track gibt es mit „9th Ward“ wieder etwas hartes auf die Ohren. Magic rappt wieder alleine, dennoch richtig schnell, aggressiv und einfach geil. Etwas ruhiger, wegen des Chill-Out-Beats, geht es bei „Good Lookin Out“ mit Neu-Rekrut D.I.G. zu. Magic klingt zwar etwas gewöhnungsbedürftig, dafür liefert D.I.G. einen perfekten Job. Ziemlich cool ist auch das ruhige, leicht funkige „Do You Really Want Peace“ mit C-Murder, der für mich, mit seiner einmaligen Stimme und seinem gechillten Flow, etwas besser auf den Track passt, doch auch Magic geht mit relativ guten Rhymes nicht unter. Ein richtig geiler, ruhiger Track ist „Puff Puff“. Magic rappt richtig geil über den ruhigen Beat, so dass man eigentlich nur sagen kann: dope! Einer der besten Tracks ist „Keep It Gangsta“ mit Silkk The Shocker. Das Instrumental ist wieder etwas layed back und funky und sowohl Magic, aber vor allem auch Silkk, zeigen sich von ihrer besten Seite. Richtig fett ist der Gangsta-Track „We Gon Ride“ mit C-Murder. Der schnelle Beat ist sehr underground lastig und einer der besten, die ich von No Limit je gehört habe. Dass Magic und C richtig geil darüber rappen vesteht sich ja von selbst. Der beste Track ist mit „Thugs“ auch der letzte des Albums. Wieder einmal steht Magic alleine am Mic und rappt auf seinem Höhepunkt. Insgesammt ist „Thuggin'“ ein weiteres geiles No Limit-Album von 1999 nach dem großen Umbruch. Ähnlich wie bei Master P’s „O.G.C.J.M.“ können auch die restlichen Songs und Souljas um QB, Mia X und Ms. Peaches überzeugen. Es wäre zwar cool,wenn Snoop Dogg oder Mystikal auch mit vertreten gewesen wären, doch auch so ist „Thuggin'“ sehr empfehlenswert. Alleine schon wegen der drei oben genannten Originalversionen ist Magic’s bestes Album ein Muss für alle No Limit- und South-Fans.

Free Mac! Stay TRU!

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