These Wicked Streets von „Skull Duggery“

Küstler:
Skull Duggery
Redaktions-Wertung:
Titel:
These Wicked Streets
Release:
3. Mai 2007
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

skull-duggery-these-wicked-streets-cd-bewertungen-de…und einen ungewöhnlichen Style, wenn man das Album mit anderen No Limit VÖ’s von ’98 vergleicht. Skull Duggery ist ja noch einer der alten Westcoast Badd Boyz und so hört sich das Album auch teilweise noch an. Schon der erste Song „Where You From“ ist eine gelungene, chillige Mischung aus West und South, bei dem Skull allerdings von den sehr gut rappenden Master P und Silkk The Shocker übertrumpft wird. Sehr funky ist das ebenfals etwas ruhigere „If It Don’t Make $$$…“ mit Master P und Fiend, bei dem alle drei voll und ganz überzeugen. Der mit Abstand beste Track des Albums ist „The Set Up“ mit Mia X. Der Beat ist einer der besten der Beats By The Pound und auch die beiden Artists, vor allem Skull, liefern eine klasse Vorstellung. Bei dem ruhigen „Testimony“ rappen sowohl Skull, als auch Fiend dem Beat angepasst ruhig, so dass sich ihre Stimmen sehr ähneln, was perfekt harmoniert. Schneller und groovender ist „Satisfied“, welches eindeutig von dem echt krass rappenden Mystikal dominiert wird, doch auch SD rhymt nicht schlecht. Sehr gut gelang dem Tank auch „Mistakes In The Game“, bei dem besonders Snoop Dogg mit seinen lässigen Versen heraussticht. Ohne Unterstützung performt Skull Duggery die eher ernsten und ruhigen „Pain“, „Drama“ und „For The Fans“, die allesamt auch echt gut geworden sind und perfekt zu Skull’s düsterem Auftreten passen. Mit „Ghetto Niggas“ gibt es zum Schluss noch mal ein Gangsta-Track erster Klasse. Skull und C-Murder liefern eine gute Performance, doch der kleine Miller, Silkk, stellt sie beide deutlich in den Schatten. Leider ist der Rest der Songs wie z. B. „I’m Not A Victim“ oder „Murder Crime“ auch wieder eher ruhig und ernst und leider auch nicht sehr abwechslungsreich, weshalb manchmal etwas Langeweile aufkommt. Da helfen auch die Star-Gäste Ghetto Commission, KLC, Big Ed, C-Murder und Silkk nicht weiter. „These Wicked Streets“ wurde insgesamt ein sehr solides No Limit-Album, mehr aber auch nicht, weshalb es nicht unbedingt in jeder Plattensammlung zu finden sein muss, sondern eigentlich nur für NL-Fans geeignet ist, die schon fast alle Alben haben und noch nach etwas Neuem suchen.

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