The Truest Shit I Ever Said von „C-Murder“

Küstler:
C-Murder
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Truest Shit I Ever Said
Release:
12. April 2005
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

c-murder-the-truest-shit-i-ever-said-cd-bewertungen-de2005 war ein starkes Jahr für die drei Miller Boyz Master P, C-Murder und Silkk The Shocker. Es kamen mit Master P’s „Ghetto Bill Vol.1“, TRU’s „The Truth“ und C-Murder’s „The TRUest S#!@ I Ever Said“ drei richtig geile Alben der drei Brüder auf den Markt, wobei man sagen muss, dass C-Murder mit seinem im Gefängnis aufgenommenem Werk, die anderen beiden Platten deutlich in den Schatten stellt. Obwohl die große No Limit-Ära schon lange vorbei ist, hat es C noch einmal geschafft einen Teil der Souljas um sich zu scharen. Mit dabei sind KLC, Soulja Slim, Fiend, Popeye, Mac, Curren$y und Ms. Peaches, doch auch andere Hochkaräter wie Ex-Cash Money Rapper BG oder Sänger Akon sind mit dabei. Mit dem düsteren „My Life“, das von KLC produziert wurde, beginnt das Album schon richtig gut. Das Instrumental und C-Murder’s raue Stimme sorgen für eine tolle Gänsehautatmosphäre, sodass man C’s Worte richtig fühlen kann. Von „Stressin'“ gibt es auch eine Version auf „The Truth“, diese hier ist jedoch von C-Murder alleine. Der Beat von Bass Heavy macht dem Namen des Erschaffers alle Ehre, denn die Bässe sind von der härteren Sorte, noch dazu C-Murder – ein Genuss! Akon’s aller erste Single war „Locked Up“, das es in mehreren Versionen mit Styles P, C-Murder oder Azad gab. Die Version auf „The TRUest Shit I Ever Said“ wurde in „Won’t Let Me Out“ umbenannt, ist vom Instrumental her jedoch unverändert geblieben. Allerdings übernimmt C-Murder einen Großteil der Rhymes und setzt das Thema sehr glaubhaft um, da es ja ein im Gefängnis aufgenommener Knast-Song ist. Akon, der diesen Hit auch produziert hat, singt den Hook und eine Strophe grandios, sodass dies einer der besten Tracks ist. Ordentlich Gitarreneinsatz gibt es bei „Hustla’s Wife“ mit Junie Bezel und „Holla @ Me“ mit Soulja Slim. Beide Nummern sind richtig chillig, was an den Instrumentals liegt. „Holla @ Me“ wird durch die Präsenz von Soulja Slim und C-Murder sogar zum richtigen Meisterwerk. Wieder etwas härter ist „Yall Heard Of Me“ zusammen mit BG. Auch dieser Track ist ein echter Smash, was an dem perfekten Zusammenspiel der beiden Ausnahmekünstler liegt. Mit ordentlich R’n’B angehaucht ist „Did U Hold It Down“. Das Instrumental von Bass Heavy, der auch den Refrain singt, ist sehr entspannt und groovend, dazu die lässigen Rhymes von C und der samtweiche Gesang von Bass Heavy – ein echter Kracher! Mein persönliches Highlight dieses starken Albums ist der Auftritt von Mac auf „Camouflage & Murder“. Der Beat hat ganz schön Power und Mac, C-Murder und Curren$y rappen einfach alles genial in Grund und Boden. Richtig genial ist „Started Small Time“. Der Geigenunterlegte Beat von C’s langjährigem Weggefährten XL ist der absolute Hammer und lässt einen einfach nicht mehr los. Auch C zeigt sich mit starken Raps auf dem Höhepunkt seines Könnens. Dieser Song ist eine wahre Bombe. So gut wie alle anderen Songs können ebenfalls überzeugen und lassen einen C-Murder’s Gefühle so deutlich spüren wie zuvor nur auf seinem Debüt „Life Or Death“. Die meisten Songs sind eher düster und gehalten, was natürlich an C’s Inhaftierung lag, doch ab und zu gibt es den ein oder anderen auflockernden Track, der das Ganze recht abwechslungsreich gestaltet. Für jedem Fan von TRU oder C-Murder ein absolutes Muss, aber auch alle anderen sollten zumindest einmal reingehört haben, solch deepe und glaubhafte Rhymes bekommt man heute nur noch selten.

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