Only God Can Judge Me von „Master P“

Küstler:
Master P
Redaktions-Wertung:
Titel:
Only God Can Judge Me
Release:
25. Oktober 1999
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

master-p-only-god-can-judge-me-cd-bewertungen-deObwohl Master P eigentlich nach seinem 98er Album „Da Last Don“ das Mikrofon an den Nagel hängen wollte, brachte er ein Jahr später schon wieder eine CD auf den Markt. In der Zwischenzeit hatte sich einiges geändert. Die Beats By The Pound waren wegen Master P’s Zahlungsmoral abgewandert und auch ein Großteil der Souljas um Big Ed, Mr. Serv-On oder Fiend, verließ den Tank. Trotz all dieser Umstände schaffte P es, mit den neuen Producern und Rekruten ein starkes Album auf die Beine zu stellen. So ziemlich alle Lieder sind echt geil und dabei noch sehr abwechslungsreich. So gibt es ruhigere, deepere Tracks wie „Ghetto Prayer“ mit Magic oder „Ghetto In The Sky“, aber auch harte Gangsta-Tracks, wie dass richtig fette „Y’all Don’t Want None“ mit Mystikal, bei dem beide, vor allem aber Mystikal Mike, total geil rappen. Auch die einzige Single dieses Albums, „Step To Dis“, mit D.I.G. und das von P allein stammende „Say Brah“, das es später auch auf „Goodfellas“ geschafft hat, sind echt gut. Richtig krass ist das chillige „Where Do We Go From Here“ mit MAC und Nas. MP und MAC rappen wie immer sehr geil, doch der Mann aus Queensbridge, New York, stellt sie beide in den Schatten. Weitere, wieder sehr gut gewordene Tracks sind das harte „Ain’t Nothing Changed“ mit D.I.G. und Magic, die coolen Partytracks „Oh Na Nae“, der „Ice On My Wrist“ Remix mit Magic, der besser ist als das Original auf „Thuggin'“, „Da Ballers“ von und mit Jermaine Dupri und „Get Yo Mind Right“ mit seinem jüngeren Bruder C-Murder. Master P hat also auch auf diesem Album wieder an alles gedacht. Vor allem die Qualität der Beats, aber auch die Einbeziehung neuer und unbekannter Souljas wie D.I.G., Ms. Peaches oder Mercedes haben mir imponiert. „Only God Can Judge Me“ ist ein weiteres Werk seiner Discographie, das ein No Limit-Fan haben muss, aber auch für Einsteiger eignet sich dieses, mit Doppel-Platin ausgezeichnete Album hervorragend.

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