Kritik | Nothing von “N.E.R.D”

Küstler:
N.E.R.D
Redaktions-Wertung:
Titel:
Nothing
Release:
29. Oktober 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Es ist eigentlich schon ziemlich seltsam, wie die Musikbranche manchmal tickt. Pharrell Williams ist wirklich ein exzelenter Songwriter und Producer. Mit der Band N.E.R.D konnte Pharrell bislang kaum hohe Chartplazierungen erreichen. Lediglich mit den ersten Albem der Band hat man in den USA Goldstatus erreicht. N.E.R.D ist eigentlich die Kurzform von „No One Ever Really Dies“. Und da muss man N.E.R.D Recht geben. Bei ihrer Musik dürfte niemand sterben. Zwei lange Jahre hat das neue Album „Nothing“ auf sich warten lassen.

Schon der erste Titel „Party People“ featuring T.I. ist ein richtiger Knaller. Wer bereits dachte, N.E.R.D hätte das volle Potenzial bereits in dem aus dem Jahre 2004 stammende Song „She wants to move“ gezeigt, wird überrascht sein. N.E.R.D hat seinen Stil nicht nur beibehalten, sondern noch verbessert. Ganz klar erscheint es, dass N.E.R.D absolut unterbewertet ist. Das zeigt sich ebenso am Titel „Hypnotize U“. War man gerade noch in Party Stimmung, so läuft es nun einem eiskalt den Rücken runter, so wird es auf einmal tierisch „hot“. Dass man nach einem solchen sexy Song etwas Hilfe benötigt, zeigt folgend das Lied „Help me“.

So erzählt „Victory“ schon wieder eine ganz andere Geschichte. Der eingängige Sound, der wegen seiner klanglichen Einspieler ein wenig an die Melodien amerikanischer Serien aus den 1970er erinnert, putscht den Zuhörer bei „Perfect Defect“ richtig auf. Gute Lyrics mit passenden Beats finden sich bei „I’ve seen the light/Inside of Clouds“ wider. „God bless us all“, zumindest sind die meisten Amerikaner tief davon überzeugt. Aber dennoch ist der Track nett anzuhören und passt zum folgenden Titel „Life is a fish“.

Last but not least folgen die letzten beiden Titel der CD,  die leider, leider nur zehn Lieder beinhaltet. Doch „Nothing on You“ zeigt einmal wieder die musikalische Bandbreite der Band. Ein toller eindrucksvoller Track, der die feine Feder von Pharrell Williams trägt. Das Sahnehäubchen bildet „Hot-n-fun“. Zur Unterstützung hat sich N.E.R.D diesmal Nelly Furtado ins Studio geholt, die dem Song den notwendigen Feinschliff und einen sexy Touch gibt.

Um das gesamte Werk „Nothing“ von N.E.R.D zu bewerten, bedarf es eigentlich weniger Worte. Einfach nur genial.

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