MP Da Last Don von „Master P“

Küstler:
Master P
Redaktions-Wertung:
Titel:
MP Da Last Don
Release:
29. April 2005
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

master-p-mp-da-last-don-cd-bewertungen-de„Da Last Don“, eigentlich als Master P’s Abschiedsalbum geplant, wurde mit 4 Platinauszeichnungen zu seinem erfolgreichsten Silberling überhaupt. Das kommt nicht von ungefähr. Zwei CDs gefüllt mit einigem an Hits bieten jedem No Limit-Fan, was er sich wünscht. Auf der ersten CD befinden sich unter anderen Smashes wie „Till We Dead And Gone“, einem eher ruhigen Track, bei dem der letzte Don durch die fantastisch rappenden Bone Thugs-N-Harmony deutlich übertrumpft wird. Auch das sehr Westcoast lastige „Soldiers, Riders And G’s“, einer geilen Kollabo mit Silkk The Shocker, Mystikal und Snoop Dogg ist einfach unbeschreiblich gut. Die klasse Rhymes der vier machen diesen Track zu dem mit Abstand besten des Albums. Auch das ruhige, leicht dramatische „The Ghetto’s Got Me Trapped“ mit Silkk und den Sons Of Funk ist richtig gut geworden. Genau wie das funkige und relaxte „Get Your Paper“ mit Bay Area Veteran E-40, der genau wie MP, eine super Performance abliefert. Eigentlich ist die komplette erste CD makellos geworden. Egal ob Lyrics oder Beats – alles ist gelungen. „Ride“, „Thug Girl“ mit Snoop und Silkk, „These Streets Keep Me Rollin'“ mit Fiend, „Black And White“ mit Silkk und Fiend, „War Wounds“ mit Silkk, Snoop, Fiend und Mystikal, „Dear Mr. President“ mit Mac oder „Mama Raised Me“ mit Snoop Dogg und Soulja Slim gehören einfach zum Besten von Master P und No Limit Records. Leider kann die zweite Disc das Niveau der ersten nicht ganz halten. Das liegt zum Einen an den nervenden Skits, zum Anderen an eher weniger gelungen Songs wie „Ghetto Life“ oder „Snitches“. Doch es gibt auch einiges an sehr gutem Material, wie z.B. das funkige und groovende „Gangsta Bitch“, bei dem Master P durch die Houston-Legenden UGK hervorragend unterstützt wird. „Let’s Get Em“ kennen NL-Fans schon von „Ghetto D“. Der Beat ist genau der Selbe wie beim Vorgänger-Album, nur die Lyrics und Features (C-Murder und Magic) haben sich geändert. Das Highlight der zweiten CD ist sicher „Make Em Say Uhh #2“. Es hat einen etwas schnelleren Beat als das Original und anstatt Mystikal rappt Snoop Dogg neben MP, Silkk, Fiend und Mia X. Sehr geil geworden sind auch die letzten beiden Songs von „Da Last Don“, „Hot Boys And Girls“, bei dem v.a. Mystikal neben P und Silkk überzeugt und das etwas härtere „Eternity“ mit C-Murder und Mr. Serv-On, die sich ebenfals keinen Ausfall leisten. Nicht ohne Grund, sondern völlig berechtigt, wurde „MP – Da Last Don“ zum bestverkauften Album von Master P. Für Fans des Tank gibt es daher kein Vorbeikommen an diesem Meisterwerk.

Peace. No Limit 4 life. RIP Soulja Slim & Big Ed. Free MAC & Mystikal

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