Kritik | Nothing Was The Same von "Drake"

Küstler:
Drake
Redaktions-Wertung:
Titel:
Nothing Was The Same
Release:
23. September 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Tourneen können unheimlich inspirierend sein. So geht es zumindest Drake. Denn als der Kanadier für sein letztes Album „Take Care“ im United Kingdom unterwegs war, hat er bereits mit der Arbeit an seiner nächste LP begonnen. Und die steht seit gestern in den Läden: „Nothing Was The Same“.

Der Titel stimmt allerdings nicht ganz. Zumindest nicht auf Drake bezogen. Denn sein Sound hat sich nicht verändert, ebenso wenig seine Raps. Erneut schafft er es, HipHop und R&B perfekt miteinander verschmelzen zu lassen. Die erste Single-Auskopplung „Started From The Bottom“ ist deshalb auch direkt auf Platz 6 in die Billboard-Charts eingestiegen und steht inzwischen kurz davor, Doppel-Platinstatus zu erreichen. „Hold On, We’re Going Home“, die zweite Single, ist ebenso überzeugend.

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Auf dem Album finden sich aber noch 11 weitere Tracks. Bei der Deluxe-Edition sind es 13. Unterscheiden lassen sich beide Versionen auf den ersten Blick durch das Cover-Artwork (von Maler und Illustrator Kadir Nelson aus Kalifornien): Auf der Standard-Edition ist Drake als Kind mit wildem Wuschelkopf zu sehen. Auf der Deluxe-Version als erwachsener Mann. Und da versteht man es dann schon: Nothing Was The Same. Drake selbst beschreibt es so, dass Musik ein Prozess ist, den jeder durchlebt. Bis er etwas findet, was sich für ihn richtig anfühlt und funktioniert.

Bei „Take Care“ ging es dem 26-Jährigen nach eigener Aussage vor allem darum, sich mit seiner Stadt und seiner Vergangenheit anzufreunden. Und vielleicht auch der ein oder anderen Ex-Freundin hinterherzutrauern. Jetzt, in der Gegenwart, liebt er, was er tut. Er macht Jobs für andere, er kreiert etwas, das überdauert. Erinnerungen. Er braucht momentan einfach keine Liebe und große Gefühle. Und das, obwohl er immer dachte, es ginge nicht ohne eine Frau an seiner Seite.

So geht es ihm jetzt mit vielen Dingen. Zum ersten Mal in seinem Leben ist er mit einem Album wirklich zufrieden und stolz darauf, wie weit er es gebracht hat. Und das kann er zu recht sein. Mit Feature-Gästen wie Jay-Z, Jhene Aiko, Majid Jordan und Detail hat er ein sehr stimmiges Album gezaubert, das zwar 20 Minuten kürzer als „Take Care“, dafür aber etwas kantiger ist. Man muss es deshalb auch etwas öfter hören, um „warm zu werden“.

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