Kritik | „Kanye West presents G.O.O.D Music Cruel Summer“

Küstler:
Various Artists
Redaktions-Wertung:
Titel:
„Kanye West presents G.O.O.D Music Cruel Summer“
Release:
21. September 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Andeutungen über Twitter gab es seit Oktober 2011 bereits einige, jetzt ist es offiziell: Kanye West wird ein neues Compilation-Album veröffentlichen. Und zwar morgen. Dieses enthält nicht nur die Phrase „G.O.O.D. Music“, sondern auch alle Künstler, die bei demgleichnamigen Label von Kanye West unter Vertrag stehen. Ein Dutzend, zu dem Größen wie John Legend oder Kid Cudi zählen.

Gegründet wurde „G.O.O.D. Music“ 2004, seitdem hat sich viel getan. Mehr als 14 Alben wurden veröffentlicht, neue Acts wie Teyana Taylor oder Travi$ Scott gesignt. Wie gut das Label nach numehr acht Jahren aufgestellt ist, beweist die erste Collabo-Single „Mercy“, auf der sich Kanye West das Mikrofon mit Big Sean, Pusha T und dem Senkrechtstarter 2 Chainz teilt. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was den Hörer auf „Kanye West presents G.O.O.D Music Cruel Summer“ erwartet.

Obwohl „Cruel Summer“ für September begrifflich recht knapp gewählt ist – ursprünglich sollte die Scheibe im Frühjahr erscheinen, seitdem gab es zahlreiche Verschiebungen – ist die CD doch eine interessante erste Werkschau mit zwölf teils recht unterschiedlichen Tracks. Vertreten sind darauf u.a. Bliss, The One, Malik Yusef, Cold.1, Ghostface Killah, Clique, Jay Z und R. Kelly. Und schon diese Namen zeigen, dass das Compilation-Album eine beachtliche Vielfalt bietet. Es sind etliche Schwergewichte aus der Szene dabei, unterschiedlichste Stilrichtungen und Themen. Wer allerdings fehlt, ist Frank Ocean.

Dennoch war „Cruel Summer“ zumindest für Kanye West Inspirationsquelle für einen neuen Film. Dieser wurde im Mai beim 2012 Cannes Film Festival gezeigt (außerhalb des Wettbewerbs) und ist eine Art modernes Märchen. Gedreht wurde in den arabischen Emiraten, vor der Kamera standen Ali Suliman, Big Sean, Kid Cudi und weitere Künstler. Der 30-minütige Streifen handelt von einem Autodieb, der sich in eine blinde arabische Prinzessin verliebt. Er darf sie aber nur heiraten, wenn er es schafft, dass sie wieder sehen kann.

01 Kanye West and R. Kelly: „To the World“
02 Kanye West, Jay-Z and Big Sean: „Clique“
03 Kanye West, Big Sean, Pusha-T and 2 Chainz: „Mercy“
04 Kanye West, Pusha-T and Ghostface Killah: „New God Flow“
05 Raekwon, Pusha-T, Common, 2 Chainz, Cyhi the Prynce, Kid Cudi, D’Banj: „The Morning“
06 DJ Khaled: „Cold“
07 The-Dream, Pusha-T and Ma$e: „Higher“
08 John Legend, Travi$ Scott, Teyana Taylor, Cyhi the Prynce and Malik Yusef: „Sin City“
09 Kanye West, Big Sean, 2 Chainz and Marsha Ambrosius: „The One“
10 Kid Cudi: „Creepers“
11 John Legend and Teyana Taylor: „Bliss“
12 Kanye West, Chief Keef, Pusha-T, Big Sean and Jadakiss: „Don’t Like“

Kanye West „Cruel Summer“ Album-Player

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