Kritik | Bush von „Snoop Dogg“

Küstler:
Snoop Dogg
Redaktions-Wertung:
Titel:
Bush
Release:
08. Mai 2015
LeserInnen-Wertung:
Genre:

43 ist Rap-Legende Snopp Doog inzwischen. Mit „Bush“ hat er gestern sein 13. Studioalbum veröffentlicht. Das wurde komplett von Superstar und Grammy-Preisträger Pharrell Williams produziert, was – nach unzähligen Studio-Kollaborationen in den letzten Jahren – längst überfällig war. Gemeinsam haben sie bereits Kracher wie „Beautiful“ (2003) und „Drop It Like It’s Hot“ (2004) abgeliefert.

Auf „Bush“ haben sie einen etwas anderen Pakt geschlossen: Sie wollten den fehlenden Vibe in der heutigen Musik wiederherstellen. Der erste Vorbote darauf war die erste Single-Auskopplung e“Peaches N Cream“, bei der Snoop ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Gap Band-Sänger Charlie Wilson feierte.

Die mit zehn Songs recht schwache Tracklist vereint retro-futuristischen Funk mit dem Feel-Good-Vibe des R&B und Pop. Im Gesamten ein sehr chilliges Album. „Lean back“, könnte man auch sagen. Es ist feinster Funk mit einem gewissen Glow. Kein Wunder, dass Pharrell selbst gesagt hat: „Snoops Album ist besser als meins!“

Ob dem wirklich so ist, müssen die Fans selbst entscheiden. Nach mehr als 35 Millionen verkauften Alben zählt Uncle Snoop so oder so zu den ganz Großen des HipHop-Genres. Dass er viele Facetten hat, hat er erst im vergangenen Jahr mit seinem Reggae-Album „Reincarnated“ gezeigt, das die Top 20 der deutschen Albumcharts erreichte.

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