Ice Cream Man von „Master P“

Küstler:
Master P
Redaktions-Wertung:
Titel:
Ice Cream Man
Release:
14. Oktober 2005
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

master-p-ice-cream-man-cd-bewertungen-deWir schreiben das Jahr 1996. Ein Self-Made-Millionair namens Percy Miller, besser bekannt als Master P, ist gerade dabei mit seinem wachsenden HipHop-Imperium von Richmond, California in seine Heimatstadt New Orleans zu ziehen, um nach dem Westcoast-Rap nun den des Südens voran zu treiben. Dass man seine musikalischen Wurzeln jedoch nicht so leicht abschütteln kann zeigt sich besonders bei diesem Album. Alle Songs sind sehr G-/P-Funk mäßig gehalten und klingen im Vergleich zu anderen Alben dieses Jahres, wie von Snoop oder 2Pac, noch sehr oldschool. Das macht jedoch überhaupt nichts. Im Gegenteil. Herausgekommen ist ein chilliges und funkiges Album sondersgleichen. Bis auf wenige Ausnahmen sind eigentlich alle Songs sehr geil geworden. Besonders herausheben möchte ich dabei „Mr. Ice Cream Man“, „Time For A 187“, „Sellin‘ Ice Cream“ und „Watch Dees Hoes“, die allesamt Potetial zum süchtig machen haben. Aber auch der Rest kommt schon richtig geil, vor allem aber bin ich vom jungen Silkk überzeugt, der meiner Meinung wesentlich besser über die Funk- als über die South-Beats späterer Tage rappt. Mit „Ghetto D“ wohl P’s bestes Album. Allen No Limit-Heads und G-Funk Fans zu empfehlen.

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