Guilty Til Proven Innocent von „Prime Suspects“

Küstler:
Prime Suspects
Redaktions-Wertung:
Titel:
Guilty Til Proven Innocent
Release:
2. August 2002
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

prime-guilty-till-proven-innocent-cd-bewertungen-deE, Skinew und Gangsta T a.k.a. Prime Suspects veröffentlichten während der Blütezeit von No Limit Records (1998) ihr Album „Guilty Til Proven Innocent“. Wären in diesem Jahr nicht Platinalben von Master P, Snoop Dogg oder Silkk The Shocker rausgekommen, hätte es sicher die Aufmerksamkeit bekommen, die es sich mit Sicherheit verdient. Schon der erste Track „All 4 One“ mit Master P ist ein echter Hit, was vor allem an P’s geilem Refrain liegt. Auch das ruhige „Liquidation Of The Ghetto“ kann überzeugen. Neben den Prime Suspects rappt vor allem Mystikal in Bestform. Richtig geil ist der durch Schüsse unterlegte Gangsta-Track „Mac’s And Choppers“, den die drei ohne die anderen Souljas eingerappt haben, was auch hervorragend klappt. Das Selbe gilt für „Ride With My Heat“, das ebenfalls nur von den drei Hauptverdächtigen stammt. Der erste richtige Smash-Hit ist „My Old Lady“. Der Beat von KLC ist sehr entspannt und cool, die PS rappen gut, werden jedoch von den fantastisch performenden Fiend und vor allem von Snoop Dogg, der so lässig wie auf „Tha Doggfather“ rappt, bei Weitem übertroffen. KLC lieferte auch für „Tweekin'“ einen sehr geilen Beat und macht zusammen mit E, Skinew und Gangsta T einen weiteren Top-Track daraus. Mit dem wieder sehr lässigen „Someone Shoulda Told Me“ beweisen die drei erneut, dass sie zurecht das Vertrauen von Master P bekommen haben und bringen zusammen mit Mia X den nächsten dopen Song. Das Highlight des Albums ist eindeutig das richtig fette, von Craig B. produzierte „Soldier 4 Life“. Das Instrumental ist einfach unbeschreiblich gut und die Prime Suspects machen am Mic alles richtig. Meiner Meinung nach wurde die Hymne für den No Limit Tank eines der besten NL-Lieder überhaupt. Den letzten richtig geilen Track hätten wir mit „Daily Routine“. Auch dieser Song ist eher ruhig und Ghetto lastig. Eigentlich trifft diese Aussage auf das ganze Album zu, weshalb es manchmal etwas eintönig klingt und man nur wenige Songs direkt im Kopf behält, trotz Stars wie Silkk, C-Murder, Kane & Abel, Mac, Steady Mobb’n oder Mr. Serv-On. Ich finde es zwar gut, dass dieses Album für die Straße und nicht für die Charts gemacht wurde, aber ein oder zwei Hits mehr, hätten der Platte sicher gut getan, weshalb ich einen Punkt abziehe. No Limit-Fans sollten sicher zugreifen, alle anderen nur, wenn sie auf Southern-Underground-Rap stehen.

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