Kritik | Mala von "Devendra Banhart"

Küstler:
Devendra Banhart
Redaktions-Wertung:
Titel:
Mala
Release:
15. März 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

„Mala“ ist ein Labeldebüt. Singer-/Songwriter Devendra Banhart hat erst kürzlich einen Vertrag bei Nonesuch Records unterschrieben, nun hat er gemeinsam mit Gitarrist Noah Georgeson „Mala“ co-produziert. Und das hört sich verdammt entspannt und zurückgelehnt an. Folk zum Chillen und Träumen.

Devendra selbst stammt übrigens aus Texas. Seine Kindheit hat er aber überall ein bisschen verbracht: in Venezuela und Los Angeles. Später war er dann auch in New York, San Francisco und Paris anzutreffen. Überall hat er sich ein Stückchen Kultur und Leben mitgenommen und daraus seinen ganz eigenen Stil

gemacht. Als Straßenmusiker hat er den dann erstmals der Öffentlichtkeit präsentiert. Parallel besuchte er das San Francisco Art Insitute.

2002 machte er dann mit „Oh Me Oh My… The Way The Day Goes By the Sun Is Setting Dogs Are Dreaming Lovesongs of the Christmas Spirit“ auf sich aufmerksam. Ein Debüt, das zugleich eine Sammlung von Aufnahmen war, die eigentlich nie jemand zu hören bekommen sollte. Gut, dass Devendra Banhart es sich anders überlegt hat. Denn auch der Nachfolger „Rejoicing In The Hand“ wurde von Kritikern gefeiert. Das war vor neun Jahren.

2013 lässt Devendra Banhart nun wieder von sich hören. Obwohl er zwischendurch natürlich nicht untätig war. 2009 ist seine letzte LP erschienen und auch sonst war der Musiker ziemlich fleißig. Vor allem, was Kollaborationen angeht.

„Mala“ schwebt nahezu im Raum. Das Album lebt von Synthesizern, aber auch klassisch-folkigen Anleihen. Der Mix stimmt und kommt völlig unaufgeregt daher. Es ist keine Neuerfindung, aber ein kleiner Schritt in neue Gefilde. Nach sieben Soloalben hat Devendra sich schließlich schon so ziemlich alles von der Seele geschrieben und gesungen. Im Vergleich zu „What Will We Be“ ist „Mala“ aber auf jeden Fall eine Weiterentwicklung.

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