Rebelution von „Pitbull“

Küstler:
Pitbull
Redaktions-Wertung:
Titel:
Rebelution
Release:
28. August 2009
LeserInnen-Wertung:
Web:
keine Angaben

pitbull-rebelution-cd-bewertungen-deMr. 305, Pitbull, der mit bürgerlichem Namen Armando Christian Pérez heißt und aus Miami kommt, veröffentlicht mit „Rebelution“ seinen neuesten Longplayer. Anders als bei den fünf vorangegangen geht er mit „Rebelution“ eindeutig neue musikalische Wege. Der neue Sound ist eine Mischung aus Electro, Dance, Pop und Rap. Unterstützung bekommt Pitbull von so erstklassigen Künstlern wie Lil Jon, Avery Storm, Slim, B.O.B und Akon.

Als Einstieg wählt Pitbull auf seiner neuen CD einen soliden Drum Beat mit Blasinstrumenten im Hintergrund, wobei Avery Storm mit seiner erstklassigen Stimme den Refrain singt. Es folgt ein Dance Beat „Shut it down“ mit der eingängigen Stimme von Akon. Dieser Song hat sehr viele elektrische Melodieelemente, weshalb ihn Viele für den besten Song der CD halten. Zweifellos ist er sehr gut gemacht, aber ob er der beste Song ist, muss der Geschmack der Hörer entscheiden.

Der eingängige Sommerhit „I know you want me“, ist groovy und geht in die Beine. Wird dieser Titel gespielt ist es sicher, dass sich die Tanzfläche füllt.Aufgrund dieses Songs wurde auch extra noch vor dem Release von „Rebelution“ eine Neuauflage des alten Albums „The Boatlift“ veröffentlicht, auf dem der Track  zusätzlich enthalten war. Ob nun Marketing, Geldgier hin oder her, der Track bringt auf jeden Fall jede Schuhsohle zum Glühen. Der Song „Girls“ ist etwas schwächer als die vorigen Songs, vielleicht weil der Refrain etwas eintönig wirkt, genauso wie beim nachfolgenden Song „Full of shit“. Aber wenn man es weniger kompliziert mag, werden genau diese Songs gefallen. Interessant ist der nächste Song, ein richtiger Rap-Song namens „Dope Ball“, der zwar nur kurz ist, aber voll grooved. Im Song „Can´t stop me now“ verleihen E-Gitarren dem Song etwas rockiges.

Aber die Party geht richtig ab mit „Hotel Room Service“! Der Beat ist basshaltig und hat verspielte elektrische Melodien. Als Grundgerüst dient hier der aus der Houseszene bekannte Beat von den Nightcrawlers mit „Push The Feeling“. Der Refrain geht so ins Ohr, dass man ihn mitsingen oder auch mittanzen muss.
Etwas Besonderes ist auch „Krazy“ von und mit Lil Jon, ein Song der zum Party machen geradezu einlädt, für einige aber vielleicht etwas zu verrückt ist.

Das Highlight von „Rebelution“ ist auf jeden Fall „Give em what they ask for“. Hier verbinden sich satte, langsame Bässe mit Klavierbegleitung und besonders im Refrain stehen elektrische Sounds im Vordergrund. Die beiden letzten Songs sind auch gut. „Across the world“ ist ein wuchtiger Beat. In diesem Song holt Pitbull alles aus sich heraus und harmoniert bestens mit B.O.B, der den Refrain singt. Im letzten Titel gibt es eine glamouröse Klavierbegleitung zur supertollen Stimme von Slim.

Es bleibt dem Hörer überlassen, ob er Pitbull´s neuen Stil in „Rebelution“ mag oder nicht. Das Album ist abwechslungsreich gestaltet, einige Songs sind vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig und wirken erst beim mehrfachen Anhören. Definitiv ist aber zu erkennen das die Elektroszene und die Hip-Hop Szene sich immer weiter nähern. So bedient sich Pitbull bei elektronischen Beats während sich David Guetta zum Beispiel bei Künstlern aus der Hip-Hop Szene bedient. Von meiner Seite aus eine positive Entwicklung die ich sehr begrüße.

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2 Kommentare

  1. Zu viel Dance und Techno, mir gefällt, was Ich gehört habe, überhaupt gar nicht. 5 oder 6 Sterne wären angebracht. Ich finde es auch gar nicht so abwechslungsreich. Klingt alles viel zu sehr nach Kommerz. Naja, wem’s gefällt…

  2. Ja ich bin Pitbull Fanboy :-P. Sicherlich klingt hier und da das ein oder andere gleich, aber nunja, ich mags. Jeder Interpret hat halt seine Zielgruppe 🙂

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