Kritik | When The Sun Goes Down von „Selena Gomez & the Scene“

Küstler:
Selena Gomez & the Scene
Redaktions-Wertung:
Titel:
When The Sun Goes Down
Release:
24. Juni 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Sängerin, Schauspielerin, Model und Frau an der Seite von Teenieschwarm Justin Bieber: Selena Gomez hat einen Fulltime-Job und mit ihren 18 Jahren eigentlich kaum Zeit zum Luftholen. Seit sie klein ist, steht sie auf der Bühne und im Rampenlicht, kennt ein Leben ohne Fotografen und Presse eigentlich nicht. Dennoch konnte man in den letzten Monaten beobachten, dass sie gereift ist. Abgestreift ist die kindliche Disney-Vergangenheit, Selena ist durch ihre Band The Scene, mit der sie seit 2008 zusammen musiziert, zur Vollblutmusikerin geworden und präsentiert in diesen Tagen schon ihr mittlerweile drittes Album.

2009 schlug das Debüt „Kiss & Tell“ ein wie eine Bombe und hielt sich 50 Wochen in den amerikanischen Charts. Bis heute wurden knapp eine halbe Million Exemplare verkauft. Der Nachfolger „A Year Without Rain“ konnte dieses Ergebnis sogar nicht toppen und ging mehr als 530.000 Mal über die Ladentheke. Da nun schon wieder ein weiteres Jahr vergangen ist und Selena keine Zeit zu verlieren hat, ist Ende Juni ihr drittes Werk „When The Sun Goes Down“ erschienen. Dabei präsentiert sich Selena im Booklet besonders glamourös im Hollywood-Stil der 20er Jahre und macht ein für alle Mal deutlich: Ich bin kein Kind mehr!

Das unterstreicht auch die Tracklist, denn die zwölf Titel handeln größtenteils von der Liebe, von innerer Schönheit und von Selbstrespekt. Zu verdanken hat Selena das in erster Linie einem erstklassigen Team aus Songwritern und Produzenten. Denn mit Katy Perry, Britney Spears, Priscilla Renea oder Pixie Lott haben sich auf „When The Sun Goes Down“ einige große Namen die Ehre gegeben. Entstanden ist ein Album, bei dem Spaß und Unterhaltung im Vordergrund stehen. Alle Titel sind dem Pop und Dance entlehnt, laden zum Tanzen und Feiern ein. Die lockeren Stücke passen gut zur Stimme der Amerikanerin, bieten ihr viel Raum. Neben starken Nummern wie dem Opener „Love You Like A Love Song“ (vergleichbar mit „A Year Without Rain“ vom Vorgängeralbum), der ersten Auskopplung „Who Says“, „We Own The Night“ (feat Pixie Lott) und „My Dilemma“ gibt es zwischendrin aber immer wieder unscheinbarere Songs, die doch recht ähnlich klingen. Das ist eben die Gefahr an einem poppigen Dance-Album.

Grundsätzlich dürfte „When The Sun Goes Down“ eher eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Und die erwartet eine gut gelaunte Scheibe mit einer Selena Gomez, die immer wieder überrascht und einen interessanten Meilenstein in einer Musikwelt voller Lady Gagas darstellt. Man darf gespannt sein, was noch kommt …

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