Kritik | Vows von „Kimbra“

Küstler:
Kimbra
Redaktions-Wertung:
Titel:
Vows
Release:
20. Juli 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Kimbra kennt man spätestens seit dem Über-Hit „Somebody That I Used To Know“. Dort war die Neuseeländerin nämlich neben Gotye zu sehen und zu hören. Sie hat den weiblichen Gastvocal-Part übernommen und sich außerdem für das Video bemalen lassen. Mit ihrem Debütalbum „Vows“ zeigt die 22-jährige Sound- und Styleikone jetzt, dass sie auch noch viel mehr kann. Wir sind auf jeden Fall arg begeistert und im Kimbra-Fieber.

Und das hat sich die junge Damen auch verdient, denn sie versucht ihr Glück im Musikbusiness schon seit geraumer Zeit. Schon in jungen Jahren ist sie durch Neuseeland getingelt, hat von sich selbst Aufnahmen gemacht, bis sie mit 17 von einem Manager entdeckt wurde. Sie zog von Neuseeland nach Australien und begann mit der Arbeit an ihrem Debüt. Mehr als dreieinhalb Jahre hat sie dafür investiert und dementsprechend rund ist die ganze Sache geworden.

Co-Produziert haben „Vows“ der australische HipHop-Produzent M-Phaze (Talib Kweli, Pharoahe Monch…) und der australische Filmmusikkomponist Francois Tetaz. Entstanden ist eine Mischung aus Pop, Electro, Jazz und Minimal. Eine experimentelle Reise mit verspielten Elementen und jeder Menge Rhythmus. Kein Wunder, dass Kimbras Debütalbum in Australien schon kurz nach der Veröffentlichung einen ersten Platin-Award sowie eine Goldene Schallplatte in Neuseeland verbuchen konnte. Die beiden Singles „Cameo Lover“ und „Settle Down“, die auf dem Album definitiv zu den stärksten und einprägsamsten Nummern zählen, haben Kimbra außerdem den 1. Platz der International Songwriting Competition in der Kategorie „Pop“ eingebracht.

Für die deutsche Version wurden diverse Originaltracks völlig neu gemixt und um bisher 6 unveröffentlichte Tracks erweitert. „Vows“, das bedeutet Licht und Schatten, Neopop und Electronic, Groove und Romantik. Eine Mischung, so faszinierend und einnehmend wie Kimbra selbst. An ihrem Debüt kann man sich auf jeden Fall gar nicht satt hören. Die Facetten, die der Longplayer bietet, sind beachtlich. Für gerade einmal 22 bringt Kimbra eine musikalische Vielfalt mit, die auch einige ihrer Kolleginnen und Kollegen gut gebrauchen könnten.

Für uns gehören Tracks wie „Cameo Lover“ oder auch der Bonus Track „Warrior“ (großartig) ganz unbedingt auf den Sommer-Soundtrack 2012. Ebenso die dramatische Ballade „Old Flame“. Dafür legen wir gern ein feierliches Gelöbnis ab!

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