Kritik | To The Top von „Ardian Bujupi“

Küstler:
Ardian Bujupi
Redaktions-Wertung:
Titel:
To The Top
Release:
09. Dezember 2011
LeserInnen-Wertung:

To The Top. Da will Ardian Bujupi ganz bescheiden hin und mit diesem Vorsatz ist er sicher auch schon zum DSDS Casting für die achte Staffel gegangen. Letztlich hat es zwar „nur“ für Platz 3 gereicht, aber davon lässt sich der selbstsichere 20-Jährige kosovo-albanischer Abstammung nicht abschrecken. Auch, wenn er durch den Folgevertrag mit RTL bis zum August zunächst keine eigenen Titel veröffentlichen durfte, hat er sich danach umso eindrucksvoller zurückgemeldet. Und zwar mit seiner ersten Single „This Is My Time“ (VÖ 11.11.). Auch hier war der Name Programm.

Bei YouTube wurde das dazugehörige Video bereits mehr als 2,5 Millionen Mal angeklickt, in die Top40 ist der Song ebenfalls eingestiegen. Seinen DSDS-Kumpel Pietro konnte Ardian damit zwar nicht toppen, aber sein eigener Stil findet dennoch Anklang. Ganze drei Wochen hat der smarte Sänger an der Nummer gebastelt. in sein Debüt „To The Top“ hat er ebenso viel Herzblut gesteckt. Das steht seit dem 9. Dezember in den Läden und bietet in zwölf Titeln eine Vielzahl verschiedener Richtungen. „Ich versuche jedes Lied so geil wie möglich zu machen, sodass ich es mir selber von Anfang bis zum Ende anhören würde“, so Ardian.

Inspirieren lassen hat er sich dabei von Künstlern wie Tinie Tempah oder Chris Brown. Und damit unterscheidet sich sein soundtechnischer Weg doch deutlich von dem, den Pietro Lombardi (gezwungenermaßen) gemeinsam mit Dieter Bohlen gegangen ist. Ardian möchte modernere Musik machen, tanzbare Dubstep Beats, sich aber auch von seiner emotionalen Seite zeigen. Passend zur Weihnachtszeit enthält „To The Top“ deshalb auch einige Balladen wie „I Don’t Know“ oder „Overrated“. Ardian unterscheidet sich aber noch in einem weiteren Punkt von seiner DSDS-Konkurrenz: Er hat an der Albumproduktion nicht nur stimmlich und textlich mitgewirkt, sondern auch als Executive Producer fungiert!

Dennoch hält „To The Top“ nicht ganz das, was die erste Singleauskopplung verspricht. Es überwiegen eindeutig die schnelleren Nummern und die klingen leider alle recht ähnlich, teils auch leicht überproduziert. Auch inhaltlich darf man keine besonders tiefgründigen Themen erwarten. Was Ardian aber schafft, ist, dass sein Album unterhält und Spaß macht. Er lässt sich nicht verbiegen, sondern macht die Musik, die ihm auch wirklich gefällt. Damit hat er einigen Leuten deutlich etwas voraus und bleibt authentisch. Stimmlich kann er eindeutig mit internationalen Größen wie Jason Derulo oder Tayo Cruz mithalten, jetzt bleibt anzuwarten, was er aus seinem Status macht!

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