Kritik | The Disco Boys Volume 13 von „The Disco Boys“

Küstler:
The Disco Boys
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Disco Boys Volume 13
Release:
02. November
LeserInnen-Wertung:

Die Zeit der Festivals und Open Air-Partys ist vorbei, ab jetzt muss wieder „drinnen“ gefeiert werden. Das ist aber gar nicht so schwierig, wenn man denn mit der richtigen Musik gelockt wird. The Disco Boys versuchen sich kurz vor Jahresende deshalb noch mal als akustische Rattenfänger. Nachdem sie sich mit ihrer letzten Single „Around The World“ eindrucksvoll zurückgemeldet hatten, ist vor einigen Tagen das langersehnte Follow Up „Life Is Always New“ erschienen.

Und das klingt absolut gar nicht nach Minusgraden und Schmuddelwetter. Ebenso wenig wie die neue „The Disco Boys Volume 13“-Compilation, die gestern offiziell erschienen ist. Auf 3 fetten CDs laden die Herren Gordon & Raphael wieder zum Tanz und locken mit insgesamt 63 Tracks, die ziemlich weit entfernt von denen anderer Compilations sind.

CD 1 trägt den Titel „Floorfiller“ und kommt ihrer Aufgabe bestens nach. Neben Künstlern wie Fedde Le Grand  & Nicky Romero („Everlasting Now“), Wolfgang Gartner („There & Back“), Dwinz! („We Are Same“) und Mic Donet („Losing You“) finden sich hier auch Titel wie „Forever“ von Medina oder „Gimme Some Love“ von Mark Bale feat. Cosmo Klein in ansprechenden Mixen. Dabei treibt es einen ganz von selbst von der Couch.

CD 2 versteht sich als „Secret Weapons“ und enthält etliche derartige „Geheimwaffen“. Sie haben fast alle nur ein paar Monate auf dem Buckel und stammen zum Großteil aus den ersten beiden Dekaden des Jahres. Auch „Heartbreaker“ (Original Mix) von den Disco Boys selbst findet sich unter den 21 Titeln. Dennoch: Die Tracklist ist alles andere als kommerziell. Das gilt auch für CD 3, „Partystarter“.

The Disco Boys überraschen auf der 13. Ausgabe ihrer Compilation mit einer ungewöhnlichen Selection an Songs und trauen sich besonders bei der dritten CD auch – mit Ausnahme von „I Follow Rivers“ oder „Leider Geil“ vielleicht – an viele ältere Klassiker ran. So trifft man hier u.a. auf 80er Jahre Hip-House („Going To Heaven With The Goodies-Goodies“), Elektro-Soul („Get Back“) oder Kombinationen aus Dance und HipHop („Hot In Herre“). Ein bisschen Retro, ein bisschen Moderne. Sicher nicht der Geschmack von Hörern, die hauptsächlich Aktuelles aus den Hitlisten und Clubs gemixt serviert bekommen wollen. Dafür aber abseits des Chart-Weges eine sehr interessante Box mit schönen Titeln.

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