Kritik | "The Desired Effect" von Brandon Flowers

Küstler:
Brandon Flowers
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Desired Effect
Release:
15. Mai 2015
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Brandon Flowers dürften die meisten wohl als Frontmann  und Sänger der Band The Killers kennen. Doch der Amerikaner hat auch noch eine andere musikalische Seite. Knapp fünf Jahre nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „Flamingo“ meldet er sich deshalb jetzt erneut als Solokünstler zurück. Und zwar mit „The Desired Effect“.

Das Album ist feinster 80s-Pop. Wüsste man nicht, dass die LP im Jahr 2015 erschienen ist, könnte man vermuten, dass sie schon etliche Jahrzehnte früher aufgenommen wurde. Brandon Flowers hat dafür mit dem Produzenten Ariel Rechtshaid (Haim, Vampire Weekend, Charlie XCX) im bandeigenen Battle Born Studios in Las Vegas zusammengearbeitet.

Als erste Auskopplung wurde die Single „Can“t Deny My Love“ am 24. März veröffentlicht. Ein Kracher, der eigentlich für das gesamte Album spricht und einem nicht casino pa natet mehr aus dem Kopf geht. Das schaffen auch viele der anderen neun Titel. Allen voran „I Can Change“. Eine Art Mashup, für das Brandon auf den Klassiker „Smalltown Boy“ von Bronski Beat zurückgegriffen hat.

Auch mit The Killers feiert Brandon Erfolge: 2012 hatte die vierköpfige Band aus Las Vegas mit „Battle Born“ bereits ihr viertes US-#1-Album in Folge veröffentlicht, das hierzulande auf Platz zwei der Media-Control-Charts landete, gefolgt von ihrem Greatest-Hits-Album „Direct Hits“ (2013), auf dem sämtliche Meilensteine ihrer inzwischen über ein Jahrzehnt andauernden Karriere vereint waren. Seither sind Flowers & Co. im ausverkauften Londoner Wembley-Stadion sowie rund um den Globus als Headliner bei allen großen Festivals aufgetreten.

Anlässlich der Veröffentlichung von „The Desired Effect“ hat Brandon Flowers übrigens eine Reihe von Club-Konzerten sowie ausgewählte Festival-Dates geplant. Die führen ihn auch auf deutschen Boden:

31.05.2015 Berlin–Huxleys
03.06.2015 Köln – E-Werk

 

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