Kritik | Sven Väth in the Mix – The Sound of the Eleventh Season

Küstler:
Sven Väth
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Sound of the Eleventh Season
Release:
19. November 2010
LeserInnen-Wertung:

Wer anders als Sven Väth, der Großmeister des internationalen Techno, könnte mit einer Jahres-CD die musikalischen Highlights eines Sommers auf Ibiza zusammenfassen. Sven Väth tut dies bereits zum 11. Mal und wieder ist eine bunte Mischung entstanden. Sven Väth hat die außergewöhnlichsten Tracks ausgewählt und daraus einen Mix mit direkten Übergängen abgemischt. Beide CD’s dieses Doppelalbums sind zum kompletten Durchhören gedacht. Die Tracks besitzen also keinen klassischen Anfang.

Die Titel des Zeremonienmeisters der Cocoon-Parties auf Ibiza im weltberühmten Amnesia unterteilen sich nach dem bewährten Night & Day-Konzept auf 2 CD’s mit unterschiedlichen Ansprüchen und jeweils 13 Titeln. Die 1. CD “Night“ bietet schnelle Tanz-Beats für die Club-Nächte, während die 2. CD “Day“ für die After Hour Party am Strand gedacht ist.

Die CD “Night“ beginnt mit “Pink Painter” von Elle P. & Iftah. Der Titel hat einen leicht nervigen Sound, der einer Alarmsirene ähnlich ist. Auch “1 In The Morning” von Gerd ist noch etwas seltsam mit einem rückwärts gespielten Part, der an die alten Langspielplatten aus den 1970er und 1980er Jahren erinnert. Damals wurden viele Platten rückwärts gespielt, um nach versteckten Botschaften in den Songtexten zu suchen. Wirklich gut wird der Mix erst mit “Oblique“ von Mano Le Tough. Der starke, geradlinige Sound ist ein Tanzflächenfüller. Dieser Stil setzt sich bei “Who Told You That” von J. Sienkiewicz nahtlos fort.

Der 5. Track “Wrong Shirt” von Till Krüger ist ein weiteres Highlight. Der sphärisch anmutende Sound in Anlehnung an Künstler wie Jean-Michel Jarre ist ein Hochgenuss. Weitere gute Dance-Tracks sind “Southern Dandy“ von Brett Johnson und “2 o’clock“ von Daniel Stefanik. Ein wirklich extravagantes Stück ist “Sbooty“ von DJ Koze mit einem Sound, der durchaus Ähnlichkeit mit einem Walgesang hat. “Trails“ von Speedy J nimmt dann entsprechend gleich volle Fahrt auf lässt die Tänzer in den Clubs glühen. Weiter geht das Vollgas mit “Dyr Bul Scyl“ von Soul Center. Etwas langsamer, aber dafür mit harten Beats kommt “Nous sommes MMM“ von MMM daher. Den genialen Abschluss der “Night“ bilden dann “Wumme“ von Till Krüger und “City & Industry“ von B.D.I., bevor es weitergeht mit “Day“.

Der “Day“ startet auch wieder mit einem leicht merkwürdigen Track. “Law“ von DJ Qu ist auf jeden Fall außergewöhnlich. Die “Blume Der Nacht“, ein weiteres Stück von DJ Koze, bietet das perfekte Ambiente für ein entspanntes Tanzen am Strand. Weiter geht die Animation der Tänzer mit “Convolution“ von Skudge, “Sisi“ von Solomun und “Two“ von Daniel Stefanik. Es folgt ein absolutes Highlight mit “Love Or Leave Me” von Johnny D., der eine abgefahrene Geräuschkulisse wie aus einer anderen Welt bereit stellt. Eine Treffen der Augen auf der Tanzfläche mit anschließender Verführung ist “Since You Looked Into My Eyes” von Kabale und Liebe. Ganz klassisch wird es dann wieder beim “Herb House“ von Maetrik. Ein kurzer, aber schöner Track folgt mit “Song Six“ von Martin Buttrich. Für einen gemütlichen Ausklang am Strand sorgt “Dressed In Dresden“ von The Hundred in the Hand. Ähnlich geht es weiter bei “Lost In The Streets Of NY“ von Tom Trago und “Dett“ von Plaid, bevor die verzögerten Echoeffekte in “Sick“ von Basti Grub & Komaton einen grandiosen Abschluss bilden.

Beide CD’s des Doppelalbums steigern sich nach dem Anfang gewaltig und bieten tolle Sounds, die sofort die Sehnsucht nach Sonne, Strand, Party und das unglaubliche Ibiza-Feeling wachrufen.

Subscribe to Comments RSS Feed in this post

1 Kommentar

  1. was für eine schwache rezension!!! macht weder wirklich lust auf mehr noch sonst was? sorry, ……….

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

n/a