Kritik | Sorry For Party Rocking von „LMFAO“

Küstler:
LMFAO
Redaktions-Wertung:
Titel:
Sorry For Party Rocking
Release:
17. Juni 2011
LeserInnen-Wertung:

LMFAO sind in Partylaune. Und das nicht erst seit heute. Das außergewöhnliche Duo zerbricht sich eigentlich wegen nichts den Kopf, sondern hat sich stattdessen den „Party Rock“ zur Lebensaufgabe gemacht. Klar, wenn der Vater bzw. Onkel, in diesem Falle Berry Gordy, Gründer des Plattenlabels Motown ist, lebt es sich natürlich auch recht einfach. Und so machen DJ Redfoo (Stefan Kendal Gordy) und SkyBlu (Skyler Husten Gordy) eben das, was ihr Name schon verspricht: Feiern und sich die Ärsche ablachen!

Seit 2006 drängen die beiden auf jeden Dancefloor und jede Party, ihr erstes Album „Party Rock“ (2009) war in den USA dementsprechend erfolgreich und Singles wie „I’m in Miami Bitch“ oder „Shots“ feat. Lil John wurden mit Gold bzw. Platin ausgezeichnet. 2011 sorgen die beiden nun für Nachschub. Ihr Track „Party Rock Anthem“ feat. Lauren Bennett und GoonRock läuft im Radio rauf und runter, steht in unzähligen Ländern auf Platz 1. In Neuseeland und Australien gab es bereits mehrfach Platin für die Party-Hymne.

Vielleicht liegt es daran, dass LMFAO sich bei ihrem zweiten Album direkt im Voraus für die Feierei entschuldigen. „Sorry For Party Rocking“ nimmt man ihnen angesichts des Covers und der Tracklist aber nicht wirklich ab. Denn auch die Gästeliste ihrer akustischen Party kann sich sehen lassen: Natalia Kills, Calvin Harris, Busty Rhymes, Eva Simons und Lisa. Nicht zu vergessen Will.I.Am, der seine Finger auch noch als Produzent im Spiel hatte. Die 16 Titel starke Platte ist letztlich ein knallig-buntes Stück gute Laune geworden, bei dem LMFAO ihren Lauschern keine Pause gönnen. Verständlich, denn die Mission der beiden ist es, die Welt in einen Partyplaneten zu verwandeln.

Mit Songs wie „Sexy And I Know It“, „Take It To The Hole“ oder „We Came Here To Party“ gelingt ihnen das zweifellos. Die Tracks sind eine Mischung aus Dance, Hip Hop, Rap und Electro und mehr als eingängig. Schließlich soll man ja auch mit ein paar Umdrehungen mehr noch mitgröhlen können. Sie sind aber nicht nur perfekt zum Abfeiern, sondern sie sind in erster Linie auch verdammt gute Nummern. Besonders „Reminds Me Of You“ feat. Calvin Harris und „Champagne Showers“ mit Natalia Kills (übrigens die zweite Auskopplung) dürften ihren Platz in den Hitlisten finden. Redfoo und SkyBlu werden währenddessen aber ganz sicher nicht faul auf der Couch sitzen, denn irgendwo ist immer eine Party!

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1 Kommentar

  1. Halt’s maul!!

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