Kritik | Parastrophics von „Mouse On Mars“

Küstler:
Mouse On Mars
Redaktions-Wertung:
Titel:
Parastrophics
Release:
24. Februar 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Nach über fünf Jahren kehren Mouse on Mars – weltweit als einer der innovativsten deutschen Elektronik-Acts geschätzt – endlich mit ihrem neuen Album „Parastrophics“ zurück. Voller Ideen, Überschwang, purer kinetischer Energie und bereit, mit singenden Bassdrums, zerschraubten Beats, Tinitus Synthies und tiefen Bässen „the other side of experimental music“ zu demonstrieren. Von Hawai Gitarren und Pan Flöten bis Funk und Acid ist deshalb alles dabei.

Es ist deshalb ein Album, auf dem es unheimlich viel zu entdecken gibt. In jedem der 13 Tracks. Die einzelnen Nummern sind radikal und innovativ, mal tanzbar, mal einfach nur schräg. Kein Longplayer, den man mal eben zum Sonntagskaffee nebenher dudeln lässt. Damit ist „Parastrophics“ aber eben typisch Mouse on Mars – verspielt, aber niemals zügellos.

Das Album beweist eine unvergleichliche Stetigkeit, besonders in Bezug auf das  Tempos. Es wirkt deutlich kontrollierter als“Radical Connector“ oder „Varcharz“, die fast schon frenetisch und unbändig waren. Und trotz der Unmengen an akustischen Eindrücken erhält man am Ende einen homogenen Mix, der alles elegant vereint. Damit zeigen Mouse on Mars, dass sie auch nach fast 6 Jahren Pause noch immer die Meister ihres Handwerks und Vorreiter elektronischer Musikproduktion sind.

Davon kann man sich auch live ganz wunderbar überzeugen. Die Live-Show wird, wie gehabt, mit Drummer sein, sodass man ein gemischt akustisch-elektronisches Set erwarten darf.

Hier die Dates:

02.03.2012 Berlin, Columbiahalle + Club (20 Jahre Intro)
03.03.2012 Köln, E-Werk + E-Werk2 (20 Jahre Intro)
06.04.2012 (CH)Zürich – Exil
12.04.2012 Munich – Backstage
27.04.2012 Hamburg – Uebel & Gefaehrlich

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