Kritik | „Like I’m a Warrior“ von Emilie Nicolas

Küstler:
Emilie Nicolas
Redaktions-Wertung:
Titel:
Like I'm a Warrior
Release:
10. Juli 2015
LeserInnen-Wertung:
Genre:

image001 17.44.31Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele unglaublich kreative Künstler Skandinavien gerade in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Einer der derzeit wohl hellsten Sterne am musikalischen Himmel ist Emilie Nicolas. Eine einst ganz normale Musikstudentin, die sich in den letzten 18 Monaten zu einer der vielversprechendsten skandinavischen Künstler entwickelt hat.

Die 26-jährige Sängerin, Songwriterin und Produzentin aus Norwegen hat es aus eigenem Antrieb geschafft, ihre Musikkarriere ins Laufen zu bringen. Nach ihrer grandiosen ersten Single „Pstereo“ (2013) erscheint am 10. Juli ihr Debütalbum „Like I’m A Warrior“ und der steht ganz klar auch für ihren eisernen Willen, es bis an die Spitze zu schaffen.

Ihr Sound ist anders und eigen, mystisch und kraftvoll. Geprägt von einer breiten Palette an Genres: Pop, Electronica, R&B, einer Prise Jazz. Bei Nummern wie „Grown Up“ erinnert sie mit ihrem experimentellen Stil fast schon an Björk. „Als ich drei Jahre alt war, habe ich meiner Mutter erzählt, ich möchte gerne eine ›singende Lady‹ werden, also habe ich wohl schon sehr früh angefangen zu singen. Und als mir mein Onkel dann eine Gitarre geschenkt hat, fing ich an, Songs zu schreiben“, so Emilie über ihren Weg zur Musik.

Und nun kommt ihr erstes Album in die Läden, mit zehn Titeln. Gemischt von Lasse Mårtén und Stéphane Alf Briat, und gemastert von Chris Sansom von Propeller Mastering. Mit Ausnahme des Songs „Pstereo“, dessen Lyrics sie aus dem Norwegischen ins Englische übersetzte, hat Emilie jeden Track auf dem Album selbst geschrieben und mitproduziert.

Emilie: „Der Albumtitel verbindet alle Songs miteinander. ‚Like I’m A Warrior‘ stammt aus einem Text, den ich geschrieben habe. Ich hab alles unter meine Haut gelassen, als wäre ich ein Krieger. Für mich geht es um die Balance zwischen Verletzlichkeit und Stärke. Die Musik befasst sich mit beiden Aspekten und genau das ist das Konzept meines Albums. Die Songs sind meine Art mich zu erklären und sie helfen mir dabei, mich besser zu fühlen.“

Keine Frage, 2015 erweist sich bereits jetzt als vielversprechendes Jahr für Emilie. Wir sind gespannt, was wir von der jungen Dame noch so zu hören kriegen.

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