Kritik | Le Mans [EP] von „Bauchklang“

Küstler:
Bauchklang
Redaktions-Wertung:
Titel:
Le Mans [EP]
Release:
30. September 2011
LeserInnen-Wertung:

All sounds on this recording based on human vocals. Wenn man diese Satz auf der Rückseite einer CD bzw. EP liest, kommt man schon etwas ins Grübeln. Bauchklang sorgen allerdings schnell dafür, dass große Augen und ein weit offen stehender Mund dazu kommen. Denn ja, die fünf Jungs brauchen tatsächlich keine Instrumente, um Musik zu erzeugen. Was sie spielen und keieren, nennt sich Human Bass, Mouthpercussion oder Human Beatbox.

Und das ist durchaus clubtauglich, wenn auch minimalistisch. Auf ihrer EP „Le Mans“ präsentieren Alexander Boeck, Philipp Sageder, Andi Fraenzl, Bina und Gerald Huber drei neue, vollmundig groovende Tracks, „Le Mans“, „Berging“ und „Afro Side Up“, plus ein Bonus Video, in denen auf Instrumente und elektronische Soundquellen verzichtet wird. Stattdessen arbeiten die Bandmitglieder ausschließlich mit ihrer Stimme und ihrem Mund.

Die Idee zu „Le Mans“ ist Bauchklang während des Soundchecks bei einem französischen Festival entstanden. Dieses fand 2010 in eben dieser Stadt statt und wurde so zum ausschlaggebenden Titel. Herausgekommen ist ein Track, der mit 5 Audiospuren auskommt. Auch, wenn man es kaum glauben mag.

Im vorigen Jahrn haben Bauchklang  bereits das „Vocal Groove Project“ veröffentlicht und mit „Create“ und „Come Along“ zwei wegweisende Clubtracks vorgestellt. „Le Mans“, der Titeltrack der neuen EP, dürfte die Luft auf der Tanzfläche ebenfalls feucht werden lassen.

Ein tolles EPK zu Bauchklang gibt es hier zu sehen:

 

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