Kritik | Independence von „Kosheen“

Küstler:
Kosheen
Redaktions-Wertung:
Titel:
Independence
Release:
28. September 2012
LeserInnen-Wertung:

Der Opener („Addict“) des neuen Kosheen-Albums „Independence“ gibt den Weg der Platte vor, dich süchtig zu machen. Süchtig nach düsteren und manischen Melodien, gemixt mit den Stilen der Genres Electronica, Dubstep, Drum & Bass sowie Downbeat. Unterbrochen werden die teils eingehenden Klänge nur von der feinen Stimme der Frontfrau Sian Evans.

Die Ende der 90er-Jahre gegründete Band veröffentlicht nun schon ihr viertes Studioalbum und will damit an den Glanz ihrer großen Erfolge anzuknüpfen. Das Trio aus Bristol versuchte dabei eine große Spannweite von Musik-Genres zu bedienen, was nicht jedem gefallen dürfte. Die einzelnen Tracks kommen oftmals zu unterschiedlich daher, somit wird man das Gefühl einer Disharmonie des Albums beim Hören nicht los.

Markee Substance bringt es letztendlich auf den Punkt: „So sind wir unabhängig in unseren Entscheidungen und können unseren eigenen Rhythmus leben (Markee bezieht sich hier auf die Gründung des Labels Kosheen Records, Anm. d. Red.). Und ‚Independence‘ kommt dies zu Gute, denn wir haben viel Material aus dem wir einfach die besten Stücke auswählen können.“ Und so klingt dies dann auch, wie eine Zusammenwürfelung ihrer besten Tracks. Obwohl die einzelnen Songs nicht immer ganz stimmig sind, lassen sie deinen Kopf sofort im Beat mitschwingen.

Sympathisanten der Band können sich aber mit Gewissheit auf das neue Album freuen. Abwechslung ist geboten, so folgen depressiven, dunklen Stücken auch mal poppig angehauchte, synthesizer-lastige Tracks mit Gesang. Neben dem heute erscheinenden Album wurde die erste Singleauskopplung („Addict“) bereits am 21.09.2012 veröffentlicht.

Kosheen tourt ab Oktober. Termine folgen!

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