Kritik | Hey (Nah Neh Nah) von „Milk & Sugar“

Küstler:
Milk & Sugar
Redaktions-Wertung:
Titel:
Hey (Nah Neh Nah)
Release:
14. Januar 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Milk & Sugar sind ein DJ- und Produzenten-Team, das die internationale House-Landschaft seit 2000 mit Tracks wie „Higher & Higher“, „Love Is In The Air“, „Let The Sunshine In“ oder “What Is Love (Anyway)” bereichert hat. Während dieser Zeit haben Michael Kronenberger und Steffen Harding einige der erfolgreichsten Acts der Szene unter Vertrag genommen und im Laufe der Jahre immer wieder mit eigenen Produktionen begeistert. Unterstützt wurden sie dabei von wechselnden Vocal-Künstlern, wobei es ihnen die Sängerin Ayak Thiik besonders angetan hat. Bislang hat sie bei drei Songs mitgewirkt, darunter dem letzten große Hit der Jungs: „You Got Me Burnin’“ aus dem Jahr 2009.

Der liegt nun schon wieder ein Weilchen zurück, weshalb Milk & Sugar gemeinsam mit Vaya Con Dios, einer belgischen Band, nachlegen wollen. „Hey (Nah Neh Nah)“ nennt sich der Titel, mit dem Vaya Con Dios Anfang der 90er einen gigantischen Erfolg hatten, und der nun auch das DJ-Duo wieder in die Charts katapultieren soll. Ein Konzept, das aufzugehen scheint, denn aktuell tanzt die Nummer mit der markanten Stimme von Dani Klein auf Platz 37 der deutschen Charts. Ob allerdings noch Luft nach oben ist, ist ungewiss.

Vom Stil her erinnert der Track nämlich stark an den Mega-Ohrwurm „We No Speak Americano“ von Yolande Be Cool und wärmt damit einen etwas „überhörten“ Retro-Trend auf. Die Nummer ist eingängig und tanzbar, wirkt aber im Gesamten ein wenig farb- und einfallslos. Es fehlt das gewisse Etwas, das man von Milk & Sugar eigentlich gewohnt ist. Schade.

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1 Kommentar

  1. die nummer ist eingängig und tanzbar und klasse gemacht und nicht einfallslos sonst wäre das lied nicht in den top ten der charts.
    Meiner Meinung nach gabs das lied schon vor dem neunziger hit von Vaya con dios schon mal, ich glaube aus den 70igern

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