Kritik | Halycon Days von „Ellie Goulding“

Küstler:
Ellie Goulding
Redaktions-Wertung:
Titel:
Halycon Days
Release:
23. August 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

So manch einer dürfte verwundert sein, aber nein: Ellie Goulding hat ihr letztes Album nicht erneut veröffentlicht. Zumindest nicht ganz. Nachdem „Halycon“ 2012 ein großer Erfolg war, entschied man sich zu einem Re-Release und so steht „Halycon Days“ seit heute in den (digitalen) Läden.

Warum man sich das gute Stück kaufen bzw. herunterladen sollte? Zum einen, weil sieben neue Tracks enthalten sind. Und zum anderen, weil Ellie Goulding gute Musik macht. Bewiesen hat sie das in der Vergangenheit mit Krachern wie „Lights“, „Figure 8“ oder der Kollaboration „I Need Your Love“ feat. Calvin Harris. Und sie beweist es jetzt mit der neuen Single „Burn“, die bereits im Juli veröffentlicht wurde und im UK schon an die Chartspitze gestürmt ist.

Neben ihrer unverwechselbaren Stimme und den eingängigen Melodien, die der Feder von Hitkomponist Ryan Tedder (OneRepublic) entsprungen sind, sorgt das wegweisende Sounddesign von Greg Kurstin (u.a. Pink und Lily Allen) für den vollendeten Popsong.

Da wird der Titel ihres Albums praktisch zum Programm. „Halycon Days“ bedeutet nämlich so viel wie „glückliche Tage“. Nach mehr als zehn Millionen verkauften Singles und viel Millionen Alben durchaus nachvollziehbar. Dennoch ist die Britin auf dem Boden geblieben und einfach sympathisch. Obendrein ist ihre Stimme so markant, dass sie sich bezüglich der Konkurrenz keine Gedanken machen muss. Zumindest nicht solange sie so wunderbar unterhaltsame Musik macht.

Ihre Fans dürfen sich aber nicht nur über die Deluxe Version des zweiten Albums freuen, sondern auch auf zahlreiche Live-Auftritte der Sängerin. Anfang September ist Ellie Goulding beispielsweise beim Berlin Festival zu sehen.

 

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