Kritik | G I R L von „Pharrell Williams“

Küstler:
Pharrell Williams
Redaktions-Wertung:
Titel:
G I R L
Release:
03. März 2014
LeserInnen-Wertung:
Genre:

„Happy“ ist nicht nur ein absoluter Gute-Laune-Song, Musikgott Pharrell Williams hat es damit auch mal wieder einzigartig in die weltweiten Charts geschafft. Und das nachdem er schon bei „Get Lucky“ und „Blurred Lines“ erfolgreich beteiligt war. Der Mann hat einfach ein Händchen für Ohrwürmer und weiß, was die Massen hören wollen.

Deshalb legt er heute mit „G I R L“ auch endlich mal wieder ein neues Album vor. Das erste für sein neues Label Columbia Records. Darauf bittet der Sänger, Produzent, Songwriter und mehrfache Grammy-Preisträger sehr charmant zum Tanz. Der zehn Songs umfassende Longplayer enthält Gast-Features von Justin Timberlake, Alicia Keys, Daft Punk und Miley Cyrus und ist irgendwie viel zu schnell vorbei.

Wobei man an „Happy“ einfach nicht vorbei kommt. Obwohl die Nummer überall auf Dauerrotation läuft, kann man sie immer und immer wieder hören. Und das geht nicht nur uns so: 175 Nummer-Eins-Platzierungen mit insgesamt mehr als 2,3 Millionen Downloads weltweit – das muss Pharrell erstmal jemand nachmachen. Der Song ist übrigens auch für einen Academy Award in der Kategorie „Bester Filmsong“ nominiert und bereits jetzt der erfolgreichste Oscar-nominierte Song seit mehr als zehn Jahren. In vierzehn Ländern erreichte der Song Platz eins der Airplay-Charts, neben Deutschland u.a. in Australien, Frankreich, Italien und Großbritannien.

Auf „G I R L“ finden sich aber noch andere hörenswerte Nummern. Der Opener „Marilyn Monroe“ zum Beispiel oder „Hunter“. Letzterer ist wieder ein Goodfeel-Stück, bei dem man einfach nicht still sitzen bleiben kann und das vor Energie nur so sprüht. Auch die Duette mit Alicia Keys und Justin Timberlake sind gelungen. Zwischendrin gibt es ein paar Nummern, mit denen man nicht sofort warm wird, aber im Gesamten ist die LP ein perfektes Album für den Frühling. Aufdrehen, abgehen, dancen! Schade, dass die Tracklist so kurz geworden ist.

Anspieltipps:

„Marilyn Monroe“, „Hunter“, „Happy“, „Know Who You Are“

 

 

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