Kritik | “Fixion” von Trentemøller

Küstler:
Trentemøller
Redaktions-Wertung:
Titel:
Fixion
Release:
16. September 2016
LeserInnen-Wertung:
Genre:

trentemoller-fixionTech House, das war immer das Ding von Trentemøller und der Stil, der den dänischen Produzenten groß gemacht hat. Doch sein Sound hat sich in den letzten Jahren verändert. Nicht erst auf seinem letzten Album “Lost” (2013) ist das aufgefallen.

Nun meldet sich Trentemøller mit seinem vierten Longplayer zurück: „Fixion“. Und schon beim ersten Hören fühlt man sich in die düsteren 80er zurückversetzt. Melancholische und dunkle Waves wabern über die Tracklist, erinnern an die Zeiten von The Cure. Vor allem, durch die vielen Basslines.

Es geht auf dem Album aber nicht nur instrumental zu. Trentemøller hat sich Unterstützung von Jenny Beth von Savages geholt. Sie singt die Single „River In Me“, die bereits am 24. Juni veröffentlicht wurde. Auch der Opener “One Eye Open” ist mit Vocals und gibt den musikalischen Stil der Scheibe recht gut vor.

Für hartgesottene Fans des Dänen dürfte dieses Album eine Ernüchterung sein. Vor allem für all diejenigen, die Songs wie “Miss You” oder “Take Me Into Your Skin” zu den stärksten Kompositionen des 43-Jährigen zählen. Gut möglich, dass Trentemøller mit “Fixion” neue Anhänger gewinnt, aber dafür ist das Album – bis auf wenige Ausnahmen – irgendwie zu viel Einheitsbrei.

Die große Tour zu “Fixion” gibt es übrigens erst im kommenden Jahr. Bis dahin spielt Trentemøller aber ein paar ausgesuchte Gigs, u.a. in Berlin.

Tour:

18.09.16 | London
20.09.16 | Amsterdam
21.09.16 | Berlin
26.09.16 | New York
28.09.16 | Los Angeles

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