Kritik | “Dream Machine” von Tokio Hotel

Küstler:
Tokio Hotel
Redaktions-Wertung:
Titel:
Dream Machine
Release:
03. März 2017
LeserInnen-Wertung:
Genre:

FINAL_Cover2_3000x3000“Ich muss durch den Monsun…” haben Tokio Hotel 2005 gesungen. Ein Song, der sie fast über Nacht zu Superstars machte. Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Zwölf Jahre später ist viel passiert – 70 Platin-, 160 Goldauszeichnungen, mehr als 110 internationale und nationale Preisen, mehr als sieben Millionen verkaufte Tonträgern. Und seit gestern ist ein neuer zu haben.

“Dream Machine” heißt das fünfte Studioalbum von Tokio Hotel. Und es reißt eine ganz andere Soundatmosphäre an als ihr Debüt “Schrei”. Es klingt nach anderen Sphären, nach Neonfarben, nach einer anderen Welt. Soundtechnisch ist es ein Mix aus Indie, Pop, Synthie und Electro.

„Das ist das Album, das wir immer machen wollten – nur wir Vier, ohne das uns jemand reinquatscht. Bei der letzten Platte haben wir damit schon angefangen. Da haben wir uns ausprobiert und Selbstbewusstsein getankt. Bei „Dream Machine“ wussten wir von Anfang an, dass wir es alleine machen. Wir brauchten keinen Produzenten dazwischen oder irgendwelche Songwriter. Wir hatten nicht mehr das Gefühl, dass wir dieses Back-up brauchen“, so Bill.

Zehn Songs sind auf der Scheibe zu finden. Vielleicht recht wenig für ein Album, aber die Jungs wollten keine überflüssigen Lückenfüller. So kommt es, dass die gesamte Tracklist auch recht homogen ist. Man lässt sich treiben – mal instrumental, mal mit Vocals. Songs wie “What If” oder “Cotton Candy Sky” stechen ziemlich schnell heraus, im Gesamten wird es irgendwann aber eintönig und etwas anstrengend. Zu ähnlich sind sich viele Titel. Schade!

Dennoch: Die Jungs sind erwachsen geworden. Sie scheinen “ihren” Sound gefunden zu haben. Es ist eine Welt aus Freiheit, Wünschen, Wille, Abenteuern und Chancen, in der man sich komplett verlieren kann. Aber da geht noch was!

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