Kritik | Dream Machine von „MarieMarie“

Küstler:
MarieMarie
Redaktions-Wertung:
Titel:
Dream Machine
Release:
07. Februar 2014
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Sie erinnert ein wenig an bunte Zuckerwatte und klingt auch ebenso süß: MarieMarie. Die Songwriterin, Sängerin und Harfenistin ist auf jeden Fall alles andere als Durchschnitt und deshalb ein kleiner Geheimtipp. Wie passend, dass heute ihr Debütalbum „Dream Machine“ erschienen ist.

Das macht seinem Namen alle Ehre und handelt von Träumen, Ideen und Phantasie. Vertont in poppig-dancigen Arrangements und einer ganz eigenen Galaxie, deren Mittelpunkt MarieMarie ist. Ihre Gedanken kreisen dabei einzig und allein um die Musik. Auf der Bühne, im Studio in Hamburg, daheim in München.

Man könnte sie als Punk-Elfe bezeichnen. Ihr leuchtend roten Locken wirken wie ein magnetisches Feld und ziehen alles um sich herum an. Und das schon von klein an. In ihrem bayerischen Elternhaus wurde MarieMarie als kleines Mädchen mit Klassik, griechischer Folklore und indischen Ragas von Ravi Shankar beschallt. Mit sechs Jahren hörte sie in einem Konzert den engelhaften, perlenden Klang der Harfe und es war der Beginn einer wunderbaren Beziehung zu diesem Instrument: „Es ist wie in einer langjährigen Ehe. Man liebt sich, man ärgert sich über die Macken des anderen, aber am Ende ist man froh, dass man sich hat“, so die Sängerin.

Die Harfe wurde ihr Tor in unzählige Musikwelten: in Orchester, Kammermusik-Duos, Rock-Bands, ins angesehene Berklee College of Music. Doch bevor sie ihr erstes Album anpackte, ging sie erst einmal auf einen Selbstfindungstrip und befreite sich von alten Rollen und Songs. „Musikalisch bin ich da ganz egozentrisch: Zuerst einmal muss ich selbst total darauf stehen. Ich versuche nur noch zu machen, was sich gut anfühlt. das klingt naiv, funktioniert aber erstaunlich gut.“ Kein Wunder, das „Dream Machine“ ein wirkliches Schätzchen ist.

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