Kritik | Dirty Bass von „Far East Movement“

Küstler:
Far East Movement
Redaktions-Wertung:
Titel:
Dirty Bass
Release:
18. Mai 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

„Dirty Bass“ heißt das neue Album von Far East Movement. Und das nicht ohne Grund! Schon beim Opener und Titelsong wird klar, dass auf dieser Scheibe die Bässe dominieren und Party angesagt ist. Hatte man nach der Hitsingle „Like A G6“ und dem letzten Album „Free Wired“ (beides 2010) etwas anderes erwartet? Eigentlich nicht.

Die vier stylischen Jungs aus L.A. waren in den letzten Monaten pausenlos auf Tour und haben sämtliche Ecken der Welt mit ihren unverwechselbaren Party- und Dance-Tracks zum Ausrasten gebracht. La Roux, Robyn, Kelis, Lady Gaga, Rihanna – sie alle haben schon auf den ultratanzbaren Sound von FM gesetzt! Mit der ersten Single-Auskopplung „Live My Life“ (feat. Justin Bieber) haben die Jungs nun bereits auf ihr neues Album aufmerksam gemacht, wobei die Nummer wohl einer der poppigsten auf dem Longplayer ist.

Die restliche Tracklist gestaltet sich deutlich elektrischer und härter (gemessen in Bass-Einheiten) und mit 16 Titeln auch äußerst umfangreich. Kaum ein Song kommt ohne interessantes Featuring daher. Wer tiefgründige Lyrics erwartet, ist bei Far East Movement allerdings falsch. Hier stehen Spaß und Feiern im Vordergrund und das klappt mit den Sounds, die auf „Dirty Bass“ geboten werden, auch wirklich gut.

Titel wie „Where The Wild Things Are“, „Turn Up The Love“, „If I Die Tomorrow“ (bei dem übrigens auch Bill Kaulitz von Tokio Hotel zu hören ist!) oder „Candy“ (auch auf dem Soundtrack zum Partyfilm „Project X“ zu finden) sind absolute Stimmungskanonen, bei denen Beat und Bass direkt ins Blut gehen. Auf der 16 Titel-starken Tracklist gibt es allgemein keinen Aussetzer. Selbst Coverversionen wie „Fly With U“ (man erinnere sich an „L’amour Toujours“ Gigi D’Agostino) zeigen sich eingängig und tanzbar. Die Smash-Hits „Like A G6“ und „Rocketeer“ sind übrigens auch auf der Scheibe zu finden und schließen das Album stimmungsvoll ab.

Damit ist Kev Nish, Prohgress, J-Splif und DJ Virman, die sich nie ohne ihre stylischen Sonnenbrillen, glänzende Blazer und die neuesten Sneaker-Modelle blicken lassen, der nächste Rundumschlag  gelungen. Nach „Free Wired“ ein weiterer Volltreffer, der definitiv seine Fans finden dürfte. Denn obwohl schnelle und bass-lastige Nummer im Vordergrund stehen, hat die Platte auch durchaus ihre stillen Momente (wie beispielsweise bei „Little Bird“). Dance, Electro, Pop – bei „Dirty Bass“ ist wirklich alles dabei!

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