Kritik | Contrast von „Conor Maynard“

Küstler:
Comor Maynard
Redaktions-Wertung:
Titel:
Contrast
Release:
27. Juli 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Bei Viva läuft „Vegas Girl“ schon seit Wochen in Dauerrotation. Man ist allerdings fast ein wenig erschrocken, wenn man sieht, welcher „Jüngling“ für diesen Ohrwurm verantwortlich ist. Conor Maynard ist nämlich gerade einmal 19 und erinnert sowohl stimmlich als auch musikalisch an Justin Bieber. Und auch erfolgstechnisch steht er dem Amerikaner in nichts nach: Seine erste Hitsingle „Can’t Say No“ verkaufte sich im UK über 200.000 Mal, das Video zur zweiten Auskoppelung „Vegas Girl“ durchbrach nach nur einer Woche online die magische Grenze von einer Million Views. Damit ist Conor in seiner Heimat Großbritannien ein ganz heiß gehandelter Newcomer und infiziert nun auch die deutschen Ohren.

Begonnen hat seine Karriere – wie so oft im 21. Jahrhundert – bei YouTube. Dort hat Conor Ende 2008 eine Coverversion von „Breathe“ (Lee Carr) sowie etwas später Crawl“ von Chris Brown, „Dynamite“ von Taio Cruz, „Price Tag“ von Jessie J und „E.T.“ von Katy Perry hochgeladen. Und zack – nur knapp drei Jahre später hatte er es schon zu einer Nominierung für den MTV Nachwuchspreis „Brand New for 2012“ geschafft und konnte diese dank 45% von 150.000 Zuschauerstimmen sogar mit heim nehmen!

Am vergangenen Freitag ist nun Conors Debütalbum „Contrast“ erschienen. Und wie sollte es anders sein: im UK gilt es schon jetzt als „Album des Jahres“. Das überrascht nicht wirklich, denn die Mischung aus Pop, R&B, Electro/Dance und dem leider immer mehr kommerziell missbrauchten Dub macht Laune und ist äußerst tanzbar. Verantwortlich dafür sind Künstlern wie Pharrell Williams, Ne-Yo, Midi Mafia, Stargate, Frank Ocean sowie The Invisible Men, denn sie haben am Album mitgearbeitet und Conor Maynard unterstützt.

Dementsprechend facettenreich sind Sound und Songs geworden. Das Album verweigert sich jeder Einordnung und „Schubladisierung“, Conor beweist spielerisches Einfallstum und wird es damit auch weit außerhalb der britischen Insel zu etwas bringen.  Noch schöner hat das eigentlich Mentor Pharrell Williams zusammengefasst: „Dieser Junge wird die Popmusik verändern.“ Word!

Tracklist von Contrast:

1. Animal
2. Turn Around (feat. Ne-Yo)
3. Vegas Girl
4. Can’t Say No
5. Lift Off
6. Mary Go Round
7. Take Off
8. Better Than You (feat. Rita Ora)
9. Another One
10. Pictures
11.Glass Girl
12. Just In Case

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