Kritik | „Communion“ von Years & Years

Küstler:
Years & Years
Redaktions-Wertung:
Titel:
Communion
Release:
10. Juli 2015
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Spätestens seit „King“ dürften Years & Years Musikfans auf der ganzen Welt ein Begriff sein. Ihre Debütsingle war in 62 Ländern in den Top10 der iTunes Charts und in Deutschland auf Platz 7 der iTunes Charts. Ein weltweiter Erfolg, an den die zweite Single „Shine“ direkt angeknüpft hat. Seit dem 10.07. ist das Album der UK-Newcomer draußen.

„Communion“ heißt es und ist mit 13 bzw. 17 Tracks als Standard und Deluxe Edition erhältlich. Neben den beiden erwähnten Singles finden sich auf der LP auch bereits bekannte Songs wie „Desire“ und „Take Shelter“. Die Deluxe Edition überzeugt außerdem durch vier Bonus-Tracks, inklusive der Akustik-Versionen von „King“ und „Ready For You“.

Es ist der Erstling von Olly (Gesang), Emre (Synthesizer/Beats) und Mikey (Synthesizer/Bass). Und der Sound eines Trios, das sich im Bereich der elektronischen Musik am ehesten zu Hause fühlt, obwohl sämtliche Mitglieder eigentlich einen ganz anderen, sehr viel klassischeren Background haben: Mikey wuchs z.B. mit einer ausgewogenen Mischung aus „klassischer Musik und Dr. Dre“ auf, wie er sagt, und zwischenzeitlich spielte er sogar im argentinischen Tango-Orchester seines Vaters mit.

Letztes Jahr waren Years & Years bereits mit Mø auf Tour, spielten im Vorprogramm von Sam Smith und Clean Bandit und traten erstmals in Deutschland auf. Schon vor dem Gewinn der BBC-Liste „Sound of 2015“ und der BRITs-Nominierung hatten sie ihre Fanbase dermaßen vergrößert, dass inzwischen auch richtige Fanatiker dabei sind: „Wir haben z.B. einen Super-Fan namens Olivia. Sie kommt wirklich zu allen unseren Konzerten, und wenn sie mal nicht kann, dann schickt sie jemanden in ihrem Namen. Nach dem Konzert kommt dann irgendwer zu uns, drückt uns M&Ms, Briefmarken oder andere Geschenke mit unseren Gesichtern drauf in die Hand“, erzählt Olly lachend. „Und der einzige Kommentar dazu lautet dann: ‘Olivia hat mich geschickt.’“

Mit ihrem Debüt legen Years & Years auf jeden Fall ordentlich vor. Sie haben es direkt geschafft, einen unverkennbaren Sound zu kreieren. Und von dem dürfte nicht nur Olivia begeistert sein.

 

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