Kritik | After The Disco von „Broken Bells“

Küstler:
Broken Bells
Redaktions-Wertung:
Titel:
After The Disco
Release:
31. Januar 2014
LeserInnen-Wertung:
Genre:

James Mercer und Brian Burton (aka Danger Mouse) sind zwei Namen, die Fans des Indie-Pop- bzw. Dance-Genres bereits kennen dürften. Die kreativen Köpfe haben sich zusammengetan und unter dem Deckmäntelchen „Broken Bells“ bereits ein Album veröffentlicht.

Gestern ist Nummer zwei erschienen: „After The Disco“. Damit untermauern die beiden ihre Aussage, langfristig als Duo agieren zu wollen. Wobei es nach dem Grammy-nominierten Debüt „Broken Bells“ auch seltsam gewesen wäre, einfach aufzuhören. Alleine in den USA verkaufte sich die LP mehr als 400.000 Mal.

Bei „Broken Bells“ gehen es die beiden Herren noch etwas professioneller an: Als eine Art Prolog fertigten sie einen Kurzfilm über die Entstehung des Albums an, das unter dem Titel “Part One: Angel and The Fool” bei YouTube zu sehen ist. Regie führte Jacob Gentry. In den Hauptrollen sind Anton Yelchin (Star Trek, Terminator etc.) und Kate Mara (Brokeback Mountain, 24, House Of Cards, Iron Man 2 u.a.) zu sehen. Der Film ist ein Mini-Epos über die Entstehung einer Liebesbeziehung. Der Zuschauer lernt dabei Oliver (Yelchin) kennen, einen gewöhnlich 9-to-5-Angestellten, der Helen (Mara), seine Traumfrau im Raumanzug, begegnet.

Brian Burton hat sich nicht nur als Produzent einen Namen gemacht. Auch als Musiker und Songwriter ist er erfolgreich. Sein Kollege James Mercer nicht weniger. In den letzten zwölf Jahren war er mit seiner Band The Shins voll beschäftigt und hat mehrere Alben veröffentlicht. Zusammen, als Broken Bells, ist das Duo nahezu unschlagbar. Sie sind wie zwei kreativen Zahnräder, die perfekt ineinander greifen. Und der Sound, den sie zaubern, klingt kosmisch-kraftvoll. Es ist nicht The Shins. Und es ist auch nicht Danger Mouse. Es ist Broken Bells. Ganz einfach.

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