Kritik | Adventure (Deluxe Edition) von „Madeon“

Küstler:
Madeon
Redaktions-Wertung:
Titel:
Adventure
Release:
27. März 2015
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Wow. Anders kann man das, was Madeon auf seinem lang erwarteten Debütalbum „Adventure“ abliefert, nicht beschreiben. Kein Wunder, dass der gerade mal 20-Jährige in seiner Heimat Frankreich bereits als heimlicher Erbe von Daft Punk gehandelt wird. Für seine erste LP hat sich Hugo Leclerq zwar fünf Jahre Zeit gelassen, aber die haben sich mehr als gelohnt.

„Ich habe darauf geachtet, nicht zu früh mit einem ganzen Album zu kommen. Ich wollte mir sicher sein, es zur richtigen Zeit und aus den richtigen Gründen zu tun“, so der junge Musiker. Was man nicht vergessen darf: In seinem jungen Alter hat er nicht nur eine Reihe von viel beachteten Singles veröffentlicht, Auftritte bei so ziemlich jedem großen Dance-Event von Las Vegas bis Ibiza bestritten, sondern auch Tracks für Muse, Ellie Goulding, Two Door Cinema Club oder Coldplay produziert und mitgeschrieben.

Für das Songwriting hat er übrigens sein ganz eigenes Geheimrezept: „Oft mache ich es so, dass ich mich 24 Stunden lang im Studio einschließe. Ich wache morgens auf, trinke einen Tee und stelle mir dann eine Uhr auf 24-Stunden-Countdown. Ich verlasse den Raum nicht und ich muss drei komplett neue Songs produzieren. Das ist sehr intensiv, sehr körperlich, weil der Schlafentzug mitspielt. Der Schlafentzug schaltet ein paar Teile meines Gehirns aus und ich fühle mich, als ob ich schwebe.“ Klingt ziemlich ungewöhnlich, funktioniert aber offenbar.

Seine ersten Berührungen mit elektronischer Musik hatte Madeon übrigens schon im Alter von zehn Jahren. Ein Jahr später begann er selbst Musik zu machen und ist nun mit 20 auf einem Niveau, von dem viele nur träumen können. Seine Musik klingt wie eine Mischung aus Owl City und Daft Punk, vollkommen verspielt und vielseitig. Dennoch trägt sie eine unverkennbare Note, der sich bald wohl niemand mehr entziehen werden kann.

Die Deluxe Version von „Adventure“ umfasst satte 18 Titel. Bei Spotify könnt ihr die Scheibe komplett hören!

Anspieltipps:

  • You’re On
  • Home
  • Zephyr

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