Kritik | “42” von Napkey

Küstler:
Napkey
Redaktions-Wertung:
Titel:
42
Release:
6. Januar 2017
LeserInnen-Wertung:
Genre:

ZaqTBo9Über das Album von Napkey bin ich mehr oder weniger zufällig gestolpert, weil mir das Cover aufgefallen ist. Trotzdem hat mich der Opener „Parade nuptiale“ direkt in seinen Bann gezogen – und ich habe mir die ganze Scheibe immer und immer wieder angehört.

Irgendwann will man dann natürlich herausfinden, wer hinter Napkey steckt. Nur poppen da leider ziemlich viele Fragezeichen auf. Das Einzige, was klar ist: Hinter dem Projekt stecken die beiden Franzosen Benjamin Cholet und Justine Rousseau. Und über die erfährt man so gut wie nichts im Netz. Erinnert ein wenig an die Anfänge von Daft Punk. Auch vom Sound her.

Napkey stehen für handgemachte elektronische Kompositionen, gemischt mit Gitarre, Klavier und jeder Menge Synths. Und ganz viel 80s-Charme. Hier und da kommen ein paar Vocals mit ins Spiel, der Großteil ihrer Musik ist aber instrumental.

Mit „42“ ist vor wenigen Tagen der erste Longplayer des Duos erschienen. Und der fühlt sich wie eine fantastische Reise durch das Universum an. Speziell bei Songs wie dem bereits erwähnten „Parade nuptiale“. „Marathon“ dürfte allen Fans von „Stranger Things“ einen kleinen Flashback bescheren, denn die Nummer erinnert stellenweise an das Main Theme der Serie.

Während bei „Last Thoughts“ feat. Jimmy Hennessy tatsächlich Vocals mit ins Spiel kommen, sind alle restlichen Songs instrumental angelegt. Hier und da sind ein paar Lyrics zu hören, aber die Musik steht klar im Vordergrund. Bei Titeln wie „Tokyo at Dawn“ und „Tokyo at Dust“ eigentlich fast selbsterklärend.

„42“ ist auf jeden Fall eine sehr interessante Scheibe und zeigt mal wieder, dass die Franzosen ordentlich Elektronica im Blut haben.

 

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