Kritik | The Dome Volume 55

Küstler:
Variuos
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Dome Volume 55
Release:
3. September 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Manchmal muss man feststellen, dass sich die heutige Musik nicht wirklich von der Musik aus den 1990er unterscheidet. Häufig ist es immer nur ein Einheitsbrei mit immer gleich klingendem Beat. Nur die Stimmen und die Gesichter ändern sich.

Leider wird vieles durch einen Hype bestärkt, der nicht wirklich einer ist. Doch darum geht es ja schließlich auch. Musik für ein Massenpublikum herzustellen. Ich weiß, diese Gedanken sind wirklich beschäment. Doch sie kamen mir durch den Kopf als ich die erste CD der neuen The Dome Compilation Volume 55 anspielte.

Auf der ersten CD hat man die Auswahl an 21 Titeln, die zwar sicherlich in diesem Sommer die Charts gefüllt haben, jedoch in wenigen Monaten vergessen sein werden. Die meisten Popsongs hören sich nach dem Eurodance der 1990er an und zeugen nicht gerade von einer großen Durchschlagskraft. Und auch wenn man durch irgendeinen Zufall im Fernsehen bekannt geworden ist, sollte man das Singen doch lieber anderen überlassen, die es wirklich können. Die erste CD auf der The Dome Compilation hat nur vier bis fünf wirkliche Perlen. Unter anderem kann man mit ruhigem Gewissen „We no speak americano“, „This is me“ und „Robyn“ nennen.

Die zweite CD der The Dome Compilation beinhaltet ebenso 21 Titel, welche hauptsächlich von deutschen Titeln und deutschen Künstlern getragen wird. Deutsche Musik kann man mögen muss man allerdings nicht. Zumindest ist die zweite CD nicht ganz so schlimm wie die Erste, da die Musik abwechslungsreicher ausgewählt wurde. Wirkliche Highlights sind „Closer to the edge“, „Yesterday“, „To the top“ und “I can’t get enough”. Bedenkt man den Preis der The Dome Compilation und das sich wirklich nur der Kauf der zweiten CD lohnt, fällt das Gesamturteil nicht besonders gut aus. Wirklich schade.

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1 Kommentar

  1. 4 Sterne find ich ein wenig hart für die Compilation. Ich finde gerade CD 1 ist ein guter Mix aus guten Tracks. Vor allem Jason Derülo, Katy Perry Plan B und Iyaz sind sehr coole Anspieltipps. Wo ich dir allerdings recht bei CD1 geben mus sind die beiden letzten Tracks. Gina Lisa und Daniela Katzenberger, also Musik kann man das nicht nennen. Das ist wohl aktuell eher Hype als beständige Kunst.

    CD2 konnte mich nicht ganz überzeugen. Anspieltipps hier vor Allem Lena 🙂 und Rooney.

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