US-Billboard-Charts: Beach Boys besser als die Beatles

Auch im 50. Jahr ihrer Karriere sind die Beach Boys nicht zu stoppen: In dieser Woche überholten sie die Beatles im Rennen um die längste Zeitspanne zwischen zwei Top 10-Platzierungen einer Band in der Geschichte der seit März 1956 existierenden Billboard-Charts.

Ihr Reunion-Album „That’s Why God Made The Radio“ (das erste mit neuem Material seit 1992) landete in der Woche nach Veröffentlichung direkt auf Platz 3 der US-Billboard-Charts. Damit sind es genau 49 Jahre und eine Woche, nachdem die Beach Boys mit „Surfin‘ U.S.A.“ in der Woche vom 15. Juni 1963 zum ersten Mal in den Top 10 landeten. Bei den Beatles sind es aber immerhin auch 47 Jahre, sieben Monate und drei Wochen zwischen „Meet The Beatles“ (Februar 1964) und „1“ (Oktober 2011). Auf Platz 3 liegen übrigens die Rolling Stones mit knapp 45 Jahren, bei den Einzelkünstlern liegt Frank Sinatra mit über 52 Jahren unangefochten vorn.

„That’s Why God Made The Radio“ ist das am höchsten eingestiegene Beach Boys-Album seit dem Platz 2-Hit „Summer Days (And Summer Nights!!)“ von 1965. Die neue Platte ist ihr 14. Top 10-Album und das erste seit 1976 („15 Big Ones“). An der Spitze der Charts standen die Beach Boys mit „Beach Boys Concert“ (1964, 4 Wochen) und 1974 mit „Endless Summer“ (eine Woche).

Auf der Jubiläumstour zum 50. Bandbestehen kommen die Gründungsmitglieder Brian Wilson (Gesang, Bass, Keyboards) – er war zuletzt 1964 mit auf Tournee – Al Jardine (Gesang, Gitarre), Mike Love (Gesang) sowie Rhythmusgitarrist/ Sänger David Marks (Mitglied: 02/1962-08/1963, 1997-1999) und den 1965 erstmals zu ihnen gestoßenen Bruce Johnston (Gesang, Gitarre, Keyboards) auch nach Deutschland:

Freitag, 3. August 2012 Berlin, O2 Arena
Samstag, 4. August, Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle
Sonntag, 5. August, Mönchengladbach, Warsteiner Hockey Park

Weblink

www.thebeachboys.com

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