Tom Chaplin Release: „Twelve Tales of Christmas“ (Album)

Nachdem er zuletzt im Herbst 2016 mit seinem gefeierten Solo-Debütalbum „The Wave“ unter anderem die Top-3 der britischen Charts aufgemischt hat, meldet sich Tom Chaplin nun mit einem ganz besonderen Album zurück: „Twelve Tales of Christmas“ heißt der kommende Longplayer, der am 17. November bei Island Records erscheint. Neben vier umwerfend arrangierten Coversongs vereint das Album gleich acht Neukompositionen, an deren Entstehung Tom zugleich als Co-Autor beteiligt war.

„Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr“, meint der Sänger, der sich sehr gerne an seine Kindheit zurückerinnert. „Natürlich hat die Zeit, die seit meiner Kindheit vergangen ist, schon dafür gesorgt, dass dieser Zauber ein wenig nachgelassen hat, aber ich fühle noch immer etwas von dieser Magie, wenn ich mit meiner Familie zusammenkomme.“

Produziert von David Kosten und aufgenommen sowohl in den Abbey Road Studios, als auch auf der Muttley Ranch und in den Snap Studios, hat Chaplin folgende Songs gecovert: „Walking In The Air“, den Joni-Mitchell-Klassiker „River“, „2000 Miles“ von den Pretenders sowie das unsterbliche „Stay Another Day“ von East 17. Mit dem Ziel, das Gefühl von Weihnachten auf seine ganz eigene Art und Weise zu vertonen, hat Tom dazu gleich eine ganze Reihe von zukünftigen Festtagsklassikern geschrieben, so z.B. die neue Single „Under A Million Lights“ und „Midnight Mass“.

„Die vier Coversongs, die ich ausgewählt habe, sind einfach meine persönlichen Lieblingssongs – und sie alle klingen vollkommen unterschiedlich“, so Tom. „Was das Schreiben neuer Songs anging, fand ich die Weihnachtsthematik da wirklich inspirierend: Diese Jahreszeit hat so einen bittersüßen Beigeschmack, dass ich automatisch bei Themen wie der Liebe gelandet bin – auch bei verflossener Liebe und beim Gedenken an Menschen, die nicht mehr unter uns sind.“

Nicht zuletzt mit seinem „The Wave“-Erstling hat Tom klargestellt, dass es auch in seinem Leben schwierige Phasen gab – doch gerade diese unschönen Zeiten und Turbulenzen waren es, die ihn schließlich dazu brachten, das jährliche Fest wieder schätzen zu lernen und es gewissermaßen durch die Augen seiner Tochter zu sehen. Seine einzigartige Stimme, die nicht ohne Grund zu den größten Instrumenten der jüngeren Musikgeschichte zählt – das wiederum belegt nicht nur „The Wave“, sondern vor allem natürlich ein beeindruckender Hit-Katalog mit Keane –, passt perfekt zur besinnlichen Stimmung dieser Songs. Dass die Stimmung dabei nie ins Kitschige kippt, ist auch seiner Wahl des Produzenten geschuldet: „Ich wollte schon seit Ewigkeiten mit David zusammenarbeiten“, so Toms Kommentar. „Ich wusste einfach, dass er den Songs so eine düstere Schönheit verpassen würde – ohne die man mit derartigen Stücken nämlich ganz leicht in einer Welt aus Schmalz landen kann.“

Indem Tom Chaplin einen Bogen um derartige Schmalz-Einlagen macht und auch die zum Teil widersprüchlichen Gefühle, die zur Festtagssaison gehören, in seinen Songs vertont, hat er der Welt ein echtes Geschenk macht. Merry Christmas!

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