SIXXXTEN // Album „Automat Supérieur“ // 11.11.2011

Die Nordlichter von SIXXXTEN melden sich lautstark am 11.11. mit ihrem zweiten Album „Automat Supérieur“ zurück. Zwei Jahre nach ihrem Debüt „Jugend Violencia“ – damals beim Hamburger Traditionslabel Bitzcore (Turbonegro, Turbo AC´s, ZSK, etc) erschienen – hat der Vierer aus Hamburg/Bremen nun bei Redfield Records eine neue Labelheimat und unter Leitung von Produzent Gregor Hennig (Die Sterne, Superpunk, The Robocop Kraus u.a.) viele neue Facetten im eigenen Sound gefunden.

Wichtig war es dieses Mal, sich nicht aus dem Kosmos „Hamburg“ herauszubewegen. Wichtig war es jedoch auch, etwas zu schaffen, das nicht bereits im Keim von Hamburger Musikklischees erstickt wird. Aufgenommen wurde live und analog, um gar nicht erst in die Versuchung des Überproduzierens zu kommen. So entstand zwischen Sofas und Gitarrenamps in Bad und Küche, eine Platte ohne Netz und doppelten Boden. Nicht perfekt eben. Viele Fehler. Viel Gefühl. Welcher Art allerdings ist bisher noch unklar.

Gab es beim Erstlingswerk „Jugend Violencia“ noch eine klassische „Wall Of Sound, schmückt sich das neue Werk einfach und allein durch eigentlich gar nichts, außer lediglich vielen kleinen liebevollen Details, Raffinessen und Songs, bei denen jeder für sich bereits allein als kleines Kunstwerk steht. Keine perfekt gecutteten Takes, keine Gitarrenwände und trotzdem fett aus jeder Pore. Es gibt sie natürlich die Gitarren. Aber eben auch Klaviere, Synthies, Elektroschrott und jede Menge verstimmte Momente.

Es ist selten, dass sich eine Band bereits beim 2. Album komplett neu erfindet. Aber nichts ist schlimmer als Stillstand, Mutlosigkeit und Kooperation mit der Gemütlichkeit. „Automat Supérieur“ jedenfalls ist nicht gemütlich.

Weblink

www.sixxxten.com

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