Placebo – Lyricvideo zu „Loud Like Love“ + Tourdates

Placebo 5 ©Joseph LlanesSie sind die erfolgreichste englische Alternative-Rock-Band der letzten zwei Jahrzehnte: Placebo. Mit dem neuen Album „Loud Like Love“ meldet sich das Trio aus London lautstark zurück – mit neuer Energie, neuer Hoffnung und dem abwechslungsreichsten Sound seiner Karriere. Brian Molko ist in sich gegangen und hat die letzten 20 Jahre als Sänger von Placebo noch einmal vor sein inneres Auge projiziert. Dabei hat er vieles in Frage gestellt: sich, seine Worte, seine Taten. Nach außen gedrungen sind seine Emotionen dabei nur selten, und wenn, dann meist kryptisch verschlüsselt oder metaphorisch verpackt. Nachvollziehen kann man seine zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt schwankenden Stimmungen stets dann, wenn ein neues Album von Placebo erscheint. Und jetzt ist es wieder so weit.

Obwohl Placebo im April 2012 hoch motiviert in die Produktion von „Loud Like Love“ eintauchen, gerät die Band im Laufe der folgenden Wochen unter Zeitdruck. Im Anschluss an die Veröffentlichung der EP „B3“ sind nur wenige neue Stücke vorskizziert, außerdem ist für die folgenden Wochen eine Europa-Tournee geplant. Um ein bisschen Geschwindigkeit in die Sache zu bringen, lässt sich Molko dazu bewegen, einige Songs aus seinem Archiv an potentiellem Solomaterial zu verarbeiten, obwohl „mir das ziemlich weh tat“, wie er offen zugibt. „Aber ist nicht genau das meine Aufgabe? Geht meine Verantwortung gegenüber der Band nicht über meine eigene? Meine Rolle entspricht also der eines Vaters, dem das Wohl seines Kindes wichtiger ist als das eigene. Einige Songs wurden abgelehnt, andere dagegen akzeptiert. Diese wurden schließlich einem Umbau der Marke Placebo unterzogen.“

Fünf Demo-Songs entstehen noch vor der Tour durch Europa, darunter „Scene Of Crime“, „Too Many Friends“, „Hold On To Me“ und „Rob The Bank“. Molkos größte Herausforderung im Anschluss an die Konzertreise besteht darin, die nächsten Songs dem Vibe der ersten fünf anzupassen. „Wir standen enorm unter Druck“, erinnert sich Schlagzeuger Steve Forest. „Es galt, die erste handvoll Stücke mit den nächsten zu toppen.“ Die Wochen zwischen den beiden Etappen erweist sich dabei als Segen, zumindest für den Sänger, der sich in der Zwischenzeit darüber gewahr wird, wohin er mit „Loud Like Love“ eigentlich gehen möchte. „Ich fühlte mich wie ein Schriftsteller, der sich noch einmal seinem Werk widmet und einige Kapitel in ein neues Licht taucht“, erklärt Molko. „Ich konnte die Songs also besser ausbalancieren, und war parallel in der Lage, einem Thema, dessen sich schon so viele Künstler zuvor angenommen hatten, eine neue Facette zu verpassen.“

Lyricvideo zu „Loud Like Love“

TOURDATEN
15.11. Leipzig – Arena Leipzig
16.11. Köln – Lanxess Arena
19.11. München – Olympiahalle
27.11. Frankfurt – Festhalle
28.11. Berlin – O2 Arena
05.12. Hamburg – O2 World

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