PASCAL FINKENAUER "Pascal Finkenauer" | Album-VÖ: 05.04.13 Trocadero/Indigo

Wohnt man in Hamburg, trifft man den groß gewachsenen, meist schwarz gekleideten Pascal Finkenauer fast nur nachts. Zuweilen umringt von Menschen in Bars oder Clubs, oder ganz allein und gern in den Tanzclubs der Stadt. Er beobachtet, und zieht durch die Szenerien und Straßen, immer von einer Art euphorischer Melancholie umgeben. Nach längerer musikalischer Pause und einem Bruch im Leben arbeitete er tagsüber zurückgezogen an neuen Texten und Songs, und flanierte und tanzte nächtens durch die Dunkelheit und ins künstliche Licht. Sein neues Album ist eine Reise durch die Zeit zwischen der Blauen Stunde bis zum nächsten Morgen. Wenn die anderen schlafen, eröffnet sich ihm eine Welt der Freiheit, dann fühlt Pascal Finkenauer sich wohl, ist er bereit für Bilder und Begegnungen. Er speichert Eindrücke und Stimmungen, erst später brechen sich diese Erinnerungen Bahn in seinen Songs, die die ganze Palette an Gefühlen umfassen: Wut genauso wie Sehnsucht und Zärtlichkeit, Spaß genauso wie Trauer. „Ich suche den wahren Kick, der nicht künstlich hergestellt werden kann. Wenn zwei Menschen sich treffen, oder wenn man wirklich wütend ist oder wirklich traurig, das interessiert mich“, sagt der Wahlhamburger.

Pascal Finkenauer hat die Blaupausen seiner zwölf neuen Lieder in zwei Jahren getextet und komponiert, und ist dann mit seiner neuen Band aus Freunden und großartigen Musikern in zwei kurzen Sessions für acht Tage ins Studio gegangen, um das Album direkt und live aufzunehmen, genau so, wie es auch auf der Bühne klingen wird. „Wenn Musiker gemeinsam in einem Raum spielen, kann da eine unglaubliche Dynamik entstehen, das wollten wir“, schwärmt Pascal von den zwei Sessions.

Das Ergebnis erinnert an Joy Division (das Dunkle), The National (das Warme), Killing Joke (der Druck) und Interpol (die Weite), man erahnt aber auch The Cure, Bauhaus, David Bowie, The Jesus & Mary Chain, The Verve und psychedelische Einflüsse. Der Gesamtsound wirkt wie ein lebender, atmender Organismus. Dunkle Elegien sind das, die sich zuweilen in Lärm entladen und den Hörer gefangen nehmen in ihrer fein nuancierten Dramatik, Glam bricht hier und da durch, in den laut werdenden Gitarren und der Bestimmtheit der gesungenen Sätze, aber auch leise und feine akustische Momente. Musik, wie sie es hierzulande noch nicht gegeben hat, für die Hörer dürfte es eine Entdeckung sein. Und immer wieder dieser treibende, stete, fast stoisch

groovende Rhythmus – wie beim Gehen, oder zum Tanzen.

Erste Konzerte mit den neuen Songs spielte er solo im September 2012 zu der bundesweit ausverkauften Tournee als Support zu Kid Kopphausen (Nils Koppruch & Gisbert zu Knyphausen) und auf zig Solo-Shows seitdem. Die Konzertpremieren mit seiner Band finden auf vier Shows als Support zu Paul Banks (Interpol) Ende Januar/Anfang Februar statt.

Album Tracklisting:

1. Verzerrt (6.18)
2. Im Licht (5.05)
3. Den Bach runter (3.25)
4. Maschine (4.05)
5. Wellen (4.02)
6. Lautes Lachen (3.59)
7. Müdigkeit (4.03)
8. Brennende Autos (5.14)
9. Hinter zerrissenen Tüchern (4.26)
10. Taucherin (3.01)
11. Alles in Rage (3.44)
12. Offen (6.00)

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PASCAL FINKENAUER – Tour 2013

Headliner-Bandshows
(Besetzung: Pascal Finkenauer, Sven Janetzko, Taco van Hettinga, Gerd Bauder, Zwanie Jonson)
präsentiert von Kulturnews, Putpat.tv und Gaesteliste.de

04.05. Haldern – Pop Bar
05.05. Köln – Gebäude 9
06.05. Stuttgart

– Schocken
07.05. München – Atomic Cafe
08.05. Wiesbaden – Schlachthof
11.05. Berlin – Privatclub
12.05. Hamburg – Indra

Booking: Neuland Concerts

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