Parov Stelar feat. Marvin Gaye – erste Single (VÖ: 13.09.) des neuen Albums "The Art of Sampling" + Video online

„The Art of Sampling“ präsentiert nun neues Material von Parov Stelar, vereint mit einigen herausstechenden Tracks seiner letzten Alben, die die Thematik des Samplings und seine Arbeit wunderbar veranschaulichen. Besonders erwähnenswert ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Künstlern – sogenannte Features.

Die erste Single-Auskopplung „Keep On Dancing“ feat. Marvin Gaye macht dabei den Anfang und legt ein von Parov Stelar gewohnt hohes Level vor: Gearbeitet wurde hier mit Tonspuren aus Marvin Gayes funkigem Disco Nummer-1-Hit „Got To Give It Up“ aus dem Jahr 1977. Parov Stelar macht daraus eine Synth-Pop Nummer, die die entspannte Stimmung und den Disco-Appeal des Originals aufgreift und eine neue Note hinzufügt. „Keep On Dancing“ ist für Parov Stelar eine echte Herzensangelegenheit: Marvin Gaye zählt zu seinen Idolen und viele von Gayes Songs hatten und haben einen wesentlichen Einfluss auf sein Schaffen. So ist es nachvollziehbar, dass es aus verschiedenen Gründen kein Leichtes war, sich der Herausforderung der Neubearbeitung dieses Überhits zu stellen. Auch das Video dazu kann sich mehr als sehen lassen.

Auch zwei Kooperationen mit lebenden Sängern finden sich unter dem neuen Material auf „The Art of Sampling“. Recht unterschiedliche Features ergeben sich dabei aus der Zusammenarbeit mit dem Dänen Lukas Graham und Anduce aus den USA. Auch „Heavens Radio“ mit den Vocals von Bessie Griffin aus dem gleichnamigen Gospel Song kommt in klassischer Parov Stelar – Machart daher. In Stelars Version wird die Stimme von den Sounds zarter Instrumentalklänge regelrecht getragen.

Der Bogen, der auf dem Album vertretenen, mittlerweile zu Parov Stelar Klassikern gewordenen Tracks, spannt sich von den Downtempo-Perlen „Shine“ und „Faith“ über Standardwerke des Electro-Swing Genres („Jimmy´s Gang“, „Catgroove“, „Libella Swing“, „The Mojo Radio Gang“, „The Phantom (1930 Version)“, „All Night“) bis hin zum Sample-Feuerwerk „Matilda“ und dem neueren „Love (Remix)“.

Mit „The Art of Sampling“ wird also insgesamt nicht nur so etwas wie eine erste Werkschau von Parov Stelars Schaffen der vergangenen (fast) 10 Jahre gezeigt, er lässt es sich auch nicht nehmen mit neuem Material Zeugnis seines unermüdlichen Schaffensdrangs abzulegen und mehr als nur den obligaten Bonus-Track hinzuzufügen.

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