Michael Squire – Single „Try Try Try“ erscheint am 25. Juni

Wenn man erzählt, das Michael Squire Australier ist, ist das zwar die Wahrheit, aber trotzdem eine Verkürzung der Tatsachen: Zwar wuchs der sympathische 27-Jährige in Perth auf – aber er besitzt auch einen britischen Pass. Zudem verbrachte er die letzten vier Jahre überall, nur nicht zu Hause. Er reiste durch Deutschland, England und Italien, besuchte Freunde und Verwandte, schrieb Songs, spielte mit seiner Band, aber auch alleine mit seiner Gitarre. Irgendwann ließ er sich in Berlin nieder – weil er die Geschwindigkeit der Stadt mochte, vor allem aber, weil ihm all die seltsamen Gestalten, die tagtäglich in den Hauptstadtstraßen unterwegs sind, als gute Inspiration dienten.

Mit „Try Try Try“ erscheint jetzt Squires erste Single. Für die Aufnahme des ebenso humorvollen wie vielschichtigen Popsongs reiste Michael eigens nach Nashville. Das Ergebnis kann sich hören lassen: Der Klang gewordener Ratgeber in Sachen zwischenmenschliche Beziehungen geht sofort ins Ohr – und bleibt da eine ganze Weile. Ein angemessener Vorbote für das Debütalbum „Your Love Grows In The Sunshine“, auf dem sich Squires sicheres Händchen für Ohrwurmmelodien mit einer Cleverness vereint, die im modernen Pop selten geworden ist. Hört man Michael Squire, denkt man an Größen der 60er- und 70er- Jahre, an die Beatles oder Fleetwood Mac – aber auch an aktuelle Songwriter wie Jack Johnson. Dass Squire sich als Jugendlicher gar nicht so sehr für Musik interessierte, nicht einmal eine Stereoanlage besaß und die Gitarre eher aus Langweile als aus Berufung in die Hand nahm, mag man angesichts solcher Songs kaum glauben. Ein Glücksgriff war es auf jeden Fall – im wahrsten Sinne des Wortes.

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Hier kommt die Musik für den Sommer! Der australische Singer/Songwriter Michael Squire hat es sich zum Ziel gemacht, uns an die Westküste zu entführen und uns unendliche Gelassenheit beizubringen. Beim Anhören des Debüt-Albums „Your Love Grows In The Sunshine“, das am 16. Juli bei Universal Domestic / Vertigo erscheint, wird schnell klar: Er schafft dies ohne große Anstrengung. Bereits seine erste Single, „Try Try Try“ (VÖ: 25. Juni 2010) mit dem dazugehörigen Video zeigt, wo die Reise hingeht: Sommer, Sonne, Strand und wunderschöne Gitarrenmusik.

Doch woher kommt der 27-jährige Australier, der dazu auch noch unverschämt gut aussieht?? Musikbegeistert war Michael Squire schon immer, so dass er bereits in Jugendzeiten mit Freunden eine Band gründete. Zusammen verschlägt es sie 2006 pünktlich zur WM erstmals nach Deutschland, wo sie die Fanmeilen des Landes mit ihrem Power-Pop begeistern. In Berlin spielen sie zusammen mit ihren Landsmännern Wolfmother. Danach bereist Michael – mit und ohne Band – weite Teile von Europa, besucht Verwandte in Italien und Großbritannien. Bis er irgendwann wieder in Berlin landet. In seiner Kreuzberger Wohnung schreibt er hunderte von Arrangements, entwirft Konzeptalben, verwirft alles wieder und nimmt stattdessen seine erste Single “Try Try Try” in Nashville auf. Kaum sind die Aufnahmen beendet , zieht es ihn wieder zurück.

Für Michael Squire ist die Stadt ein ganzes Universum. „Ich brauche Berlin. Ich brauche die Geschwindigkeit. Und irgendwie brauche ich auch die vielen eigenartigen Gestalten, die in dieser Stadt herumhängen.” Auch wenn er manchmal das Meer und seine Familie vermisst, hat Squire in Berlin offenbar einen sehr inspirativen Lebensmittelpunkt gefunden.

Es mag im ersten Augenblick ungewöhnlich erscheinen, dass sein Debüt “Your Love Grows In The Sunshine” eine schier unerschöpfliche Gelassenheit ausstrahlt und manchmal so wenig urban daherkommt, als würde er irgendwo an der Westcoast Amerikas auf einer Frontporch musizieren. Aber das ist eben die Qualität eines grossen Künstlers wie Michael Squire: Er sublimiert – er überführt das Gewöhnliche in etwas Erhabenes.

Niemand käme auf den Gedanken, ausgerechnet Berlin zur schönsten Stadt der Welt zu erklären aber “Your Love Grows In The Sunshine” zeigt, dass Schönheit weniger eine Frage der Umstände als der persönlichen Haltung sein kann. Ja, das Leben kann so schön sein …

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