MARAS APRIL – am 28.09. beim BuViSoCo mit dem Album „Maras April“ im Gepäck | VÖ 28.09.

René Schlothauer und Anne-Katrin Hoffmann werden am 28.09. ihren ersten Longplayer „Maras April“ präsentieren. Just an dem Tag, an dem der „Bundesvision Song Contest“ stattfindet. Natürlich kein Zufall, denn Maras April werden für ihr Bundesland Thüringen an den Start gehen. Der Titel „Himmel aus Eis“, mit dem sich die Band aus Mühlhausen „…einfach so“ beworben hatte, überzeugte die TV Jury ausnahmslos.

Inwieweit die Konkurrenz Anspruchsvolles eingereicht hatte, ist nicht bekannt, aber „Himmel aus Eis“ hat einfach alles, was eine starke Nummer ausmacht: Anspruchsvoller Text, eingängige Melodie, sensationell vorgetragen. Annes Stimme alleine wäre schon ein Argument für „Daumen hoch“. Und der bleibt da oben – das ganze Album lang, versprochen! Denn ihr stimmliches Talent hat die 22-Jährige von Kindesbeinen an geschult, das ist einer der hörbaren roten Fäden auf dem Albumdebüt.

Vieles dreht sich hierbei um Beziehungen, Enttäuschungen, intensive Gefühle und Nachdenken. Und dabei bleibt es aber immer abwechslungsreich, die Texte sind einfach interessant. „Himmel aus Eis“ ist ein trotziger Lovesong; die zweite Nummer, „Horizont“, dagegen steckt voller hoffnungsvoller Erwartungen – schön bluesig-rockig geht’s hier ab. Bei „Halt still“ kommen wieder heftige Sehnsüchte zum Vorschein, Schmetterlinge im Bauch, slow und eindringlich. Um Freundschaft und für den anderen da zu sein geht – darum geht es in einem schönen Popsong mit jazzigen Akkorden, der sich „Ich wäre da“ nennt. Eine klare Ansage an selbstgefällige Machos macht: „So toll“. Hier geht es mächtig funkig zur Sache. Noch ein wenig flotter wird die Mucke bei dem ironisch gemeinten „Liebeslied“. Kaum hat man sich dem schnelleren Rhythmus angepasst, wird man bei „Keine Sonne“ wieder knallhart in den Sessel gedrückt. Denn diese Nummer über Verzweiflung und davon tief Betroffene ist echt ergreifend. Auch hier ist die Musik von René kongenial in Annes Vocals eingewebt – oder umgekehrt.

Wieder mehr Hoffnung, aber auch scheinbar zweckloses Anhimmeln bietet die mittel-langsame Nummer „Ohne Sinn“. Glücklich sein auch mit Übergewicht? Ein herrliches Pianospiel begleitet die Sängerinin „Schöne lange Weile“ auf ihrer Begegnungsfahrt mit sich selbst. „Hab‘ Gott sei Dank zu oft keine Zeit“ heißt es beim verhältnismäßig rockigen Titel „Das Einzige“. Gemeint ist die Angst davor, in einer Beziehung erdrückt zu werden. Richtiges Bar-/Clubfeeling macht sich breit, wenn „Reue steht mir nicht“ erklingt. Gemächlich, gemütlich, nicht immer ernst zu nehmen und herrlich von Klavier und stimmiger Percussion aufgemotzt. Das schöne Dutzend wird mit „Tschüss“ vollgemacht. Zum – schwer fallenden – Abschied aus diesem Album wird noch zusätzlich in die rockige Kiste gegriffen, damit die besungene Lust auf Freiheit noch mehr Raum bekommt. „Tschüss“ bedeutet aber nicht das wahre Ende, denn jetzt geht es mit Maras April erst so richtig los!

Maras Aprils erstes Studioalbum ist ab dem 28. September 2012 überall erhältlich.

Weblink

www.marasapril.de

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