LUKAS GRAHAM – zur Album VÖ auf #1 iTunes

„Drunk In The Morning“ – das könnte heute Morgen durchaus der Fall sein. Grund zum Feiern haben Lukas Graham, Magnum, Lovestick und The Captain genug: Ein ausverkauftes Konzert in Hamburg, tobende Massen beim diesjährigen Radio-Preis und die aktuelle Single „Drunk In The Morning“ auf Dauerschleife im Radio: Die Band Lukas Graham erobert Deutschland. In Dänemark sind die Herren bereits jetzt Superstars. Bislang konnten sie mit ihrer Debütsingle „Ordinary Things“ einmal Platz 2, einen Nummer-1-Folgehit mit „Drunk In The Morning“ und eine weitere Top-5-Single mit „Criminal Mind“ verbuchen.

Am 10. November erhielt die Band um Frontmann Lukas einen Danish Music Award in der Kategorie „Best Newcomer“. Und seit gestern, dem Tag der Albumveröffentlichung, findet sich „Lukas Graham“ auf Platz eins bei iTunes wieder. Das Video zur aktuellen Single „Drunk In The Morning“ gibt es hier.

Die meisten Songs auf „Lukas Graham“ eröffnen einen unverstellten Blick in die Seele von Frontmann Lukas. Wer beispielsweise mehr über das Leben in seiner Heimat, dem „Hippie-Dorf Christiania“ in Kopenhagen, erfahren möchte, der sollte sich das Stück „Moving Alone“ anhören.

Während es in diesem Fall um Treue und Betrug geht, handelt ein anderer Song von Trennungschaos („Ordinary Things“), dreht sich um das schwierige Verhältnis zu einem engen Freund („Criminal Mind“) oder den Tod („Before The Morning Sun“) – nicht unbedingt Kleinkaliber unter den Popsong-Sujets. Aber keine Sorge: in der anderen Hälfte ihres Materials wirkt die Band umso alberner und dreister. Lukas Graham erzählen von den typischen coming-of-age-Geschichten: Von der Sauferei, dem Sex und der flüchtigen Liebe. Höhen und Tiefen eben.

Und wie er croont. Wann kam denn jemals eine Stimme aus Skandinavien, die man problemlos gegen Jamiroquai, John Legend oder Robin Thicke ins Rennen schicken könnte? Und überhaupt, wann gab es denn so etwas schon mal, aus diesem eher auf elektronische oder Gitarren-lastige Pop-Phänomene spezialisierten Breitengrad?

Eine Band ganz ohne Gitarre, dafür aber mit einem Bassisten, der den Funk gefressen hat, mit einem überagilen Drummer, einem Harmonie-schmelzenden Mann an den Tasten und eben diesem Sänger, der auf der Bühne nicht nur singt, sondern lebt? Wann gab es ein Album, das derart ausgefuchst live-Komposition und Vinyl-knisternde Sample-Ware, das klassische Funk- und Soulgesten und zeitgeistigste Pop-Innovation so schlüssig zusammen führt, dass Mark Ronson grün vor Neid werden dürfte? Also wann gab es das schon mal? Die Antwort ist ganz einfach: Schon viel zu lange nicht.

Außerdem verschenken Lukas Graham eine Live Version von „Ordinary Things“. Und zwar hier. Ins Album reinhören könnt ihr auch. Und zwar hier:

Lukas Graham sind auch bald wieder in Deutschland auf Tour:

18.01. – Lübeck, Rider’s Café
19.01. – Kiel, Pumpe
21.01. – Hamburg, Uebel&Gefährlich
22.01. – Bremen, Lagerhaus
24.01. – Dresden, Showboxx
25.01. – Würzburg, Posthalle
26.01. – München, Freiheiz
28.01. – Wien, B72
29.01. – Innsbruck, Treibhaus
30.01. – Zürich, Eldorado
01.02. – Stuttgart, Dieselstraße
02.02. – Mannheim, Alte Feuerwache
03.02. – Karlsruhe, Jubez
05.02. – Freiburg, Jazzhaus
06.02. – Köln, Gloria
07.02. – Berlin, Festsaal Kreuzberg
08.02. – Flensburg, Kühlhaus
09.02. – Rostock, Stadtpalast

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