LAING: „Paradies Naiv“ – das lang erwartete Debüt-Album erscheint am 01.03.2013

Pling, plong – tick, tick, tick… Kaum sind die ersten Takte gelaufen, wippt man mit dem Kopf, mit den Füßen, eigentlich mit allem, was man zur Verfügung hat. Und garantiert keiner verpasst seinen Einsatz.„Ich bin morgens immer müde, aber abends werd‘ ich wach.“ Mit diesen Zeilen sangen sich LAING im Jahr 2012 beim Bundesvision Song Contest auf den zweiten Platz und deutschlandweit in die Herzen des Publikums. Aber nicht nur ihr Song überzeugte als absoluter Gassenhauer, sondern auch die minimalistische, punktgenaue und irgendwie heiße Bühnenperformance der vier Mädels.

Und da sind wir auch schon beim ersten Geheimnis der Band: LAING ist ein Style, ein audiovisuelles Gesamtpaket, LAING kann man hören, sehen und fühlen. Verantwortlich dafür ist vor allem Nicola Rost, die als Leadsängerin und Mastermind der Band die kreativen Fäden fest in den Händen hält.

In jungen Jahren nach Berlin gekommen und in der dortigen Musikszene aufgewachsen, gründete sie die Band im Jahr 2007. Neben ihrer Jugendfreundin Marisa Akeny, die als Choreografin und Tänzerin festes LAING -Mitglied ist, sind auch Johanna Marshall und Atina Tabé als Sängerinnen dabei. Die Namen der Mädchen verraten es bereits – sie sind Teil der multikulturellen Szene Berlins, geprägt von ihren unterschiedlichsten urbanen Einflüssen. Für den Aufbau der Band hat sich LAING viel Zeit genommen, denn jeder Ton ist selbst produziert, jede Zeile selbst geschrieben, jedes Outfit selbst geschneidert, jeder Tanzschritt selbst erdacht. Selbst ist die Frau.

„Hand in Hand in Hand, wir betreten neues Land.“

LAING ist keine Zweckgemeinschaft, sondern eine echte Mädchengang. Sie trauen sich was. Sie sind selbstbewusst, sexy, sympathisch und vor allen Dingen haben sie Eier. Das, was sie tun, tun sie aus Liebe zur Musik. Und das merkt man.

Nach dem Erklimmen der Top 10 der deutschen Single-Charts und einer Tour mit MIA. Ende 2012 ist nun endlich ab dem 1. März 2013 das lang erwartete Album „Paradies Naiv“ am Start. An der Finalisierung der Produktion beteiligt waren auch die Langzeitkollaborateure siriusmo und Jan Driver, LAING -Kumpels und „alte Hasen“ der Berliner Musikszene.

„Stör‘ mich bitte nicht in meinem Traum.“

Die 12 vorliegenden Tracks handeln von flotten Dreiern, Autofahren, Pleitesein, dem Kaffee nach dem Sex – und sprechen damit Themen an, die nicht jeden Tag im Radio gehört werden können. Und eben darum geht es. In den Texten trifft tief Poetisches auf entwaffnend Alltägliches, „Liebe“ auf „Ficken“. Es werden die einfachen Wahrheiten serviert – nicht immer schön, aber immer authentisch. Man fühlt sich an die starken Frauen des Pop à la Nina Hagen oder Annette Humpe erinnert. Die Neue Deutsche Welle lässt grüßen. Aber eben in modern, in jung, in jetzt, und immer irgendwie anders.

LAINGs Sound ist elektronisch, minimalistisch, trocken und direkt. Die Mädels mischen wild zusammen, was ihnen gefällt: Straighte Beats vs. klassischer R&B, Lauryn Hill vs. Daft Punk. Was aus ihrem breiten Spektrum nicht passt, wird eben passend gemacht.

Zeitgleich zum neuen Album kommen LAING nun mit ihrer neuen Single „Nacht Für Nacht“ (MPN-Start: 22.01.2013) und schon tönt es Nacht für Nacht durch die deutschen Straßen: „Yeah Yeah Yeah!“

Wenn LAING eines gut kann, dann eben echte Ohrwürmer auszuspucken!

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